Eine Gruppe von Militärangehörigen beim Antreten im Auslandseinsatz

Antreten im Auslandseinsatz

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Allgemeines zu Auslandseinsätzen von Zivilbediensteten

Auslandseinsätze der Bundeswehr werden in nahezu allen Fällen durch zivile Bedienstete der Bundeswehr unterstützt. Die Tätigkeit in einem Umfeld militärischer Einheiten ist eine besondere Herausforderung für die zivilen Unterstützungselemente.

Wenn deutsche Soldatinnen und Soldaten ihren Dienst im Auslandseinsatz verrichten, steht die Verwaltung der Bundeswehr vor der Herausforderung, ihnen hinsichtlich der Infrastruktur und Versorgung das Umfeld zu bieten, das zur Erfüllung ihres militärischen Auftrags erforderlich ist. Von der Bekleidung über Infrastruktur bis zur Verpflegung obliegt es der Verantwortung der Einsatzwehrverwaltungsstellen (EinsWVSt), die Versorgung der Soldatinnen und Soldaten im Auslandseinsatz zu gewährleisten.

Unterstützung erhalten Sie dabei von den Fachreferaten in den Oberbehörden der Bundeswehrverwaltung (BAIUDBw, BAAINBw, BAPersBw und BSprA).

In das jeweilige Einsatzgebiet integriert nehmen die EinsWVSt die Aufgaben der Verwaltung der Bundeswehr im Einsatzgebiet als selbstständige Dienststellen wahr. Grundsätzlich erfüllen die Angehörigen dieser Dienststellen ihre Aufgaben im Zivilstatus. Abhängig von den Rahmenbedingungen und der Gefährdungslage des jeweiligen Einsatzes können die Aufgaben der zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jedoch auch im Soldatenstatus erfolgen (z. B. Afghanistan, Kosovo).

Neben persönlichem Engagement und der fachlichen Kompetenz setzt die besondere Auslandsverwendung daher gegebenenfalls auch die erfolgreiche Teilnahme an einer militärischen Einsatzausbildung voraus. Angesichts des wachsenden internationalen Engagements der Bundeswehr nimmt die Bedeutung der EinsWVSt und der darin im Rahmen einer besonderen Auslandsverwendung tätigen zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundeswehr stetig zu.