Feldwebel Tretzack im Copckpit eines Hubschraubers

Als Bordmechaniker kennt man auch die Instrumente im Cockpit

Foto: © Bundeswehr / Bundeswehr

Bordmechaniker in einem Hubschrauber CH 53

„Technik vom Feinsten und täglich in einem Hubschrauber mitfliegen. Herz, was willst du mehr?“, sagt Feldwebel Dennis Tretzack. Der 25-jährige befindet sich in Ausbildung zum Bordmechaniker CH 53 bei der Luftfahrzeugtechnischen Abteilung in Bückeburg.

Als Wiedereinsteller zur Bundeswehr

Feldwebel Tretzack am Triebwerk des Hubschraubers

Feldwebel Tretzack prüft gewissenhaft das Triebwerk eines Hubschraubers CH 53

Foto: © Bundeswehr / Bundeswehr

Nach seinem Berufsabschluss als Industriemechaniker und abgeleistetem Grundwehrdienst in Bückeburg entschloss er sich nach den positiven Erfahrungen bei der Bundeswehr zur Wiedereinstellung in der Laufbahn der Feldwebel des allgemeinen Fachdienstes. Im April 2007 wurde er aufgrund seines technischen Eingangsberufes mit höherem Dienstgrad als Stabsunteroffizier eingestellt.

Der typische Arbeitstag des Hundeliebhabers, der drei Australian Shepherds besitzt, beginnt um sieben Uhr im Hubschrauberhangar mit der Tagesplanung. Danach folgt die Vorfluginspektion an der Maschine. „Das kann schon mal zwei Stunden dauern, bevor man in die Luft gehen kann“, erklärt Tretzack. „Da wird jedes noch so kleines Teil anhand einer Checkliste geprüft“. Nach dem Flug folgt die Nachfluginspektion, die in gleicher Weise abläuft. „Je nach Flugauftrag kann das abends auch mal etwas später werden“, sagt der Hobbykicker.

Umfangreiche Ausbildung zeichnet sich aus

Soldat steht vor einem Hubschrauber

Feldwebel Dennis Tretzack vor einem CH 53 stehend

Foto: © Bundeswehr / Bundeswehr

Seine ca. 31-monatige Ausbildung, mit den zahlreichen Lehrgängen bis hin zur Meisterebene, hofft Tretzack Ende 2011 abgeschlossen zu haben. „Für meine technische Ausbildung am Triebwerk und Flugwerk der CH 53 auf Gesellen- und Meisterebene habe ich knapp eineinhalb Jahre im niedersächsischem Faßberg verbracht. Dazu kommen noch sechs Monate in Münster für meine militärische Ausbildung zum Feldwebel. Es ist nicht immer ganz einfach für die vielen Lehrgänge über diese längeren Zeiträume von Zuhause getrennt zu sein,“ sagt der verheiratete Tretzack. „Aber meine Frau trägt meine Entscheidung mit und freut sich darauf, wenn ich zum Wochenende nach Hause komme.“

Das große Ziel des angehenden Bordmechanikers ist es, irgendwann in das Dienstverhältnis eines Berufssoldaten übernommen zu werden.

„Soldat sein heißt nicht nur Technik und Fliegen. Sport, Gefechtsdienst, körperliche Herausforderungen, Kameradschaft und die Abwechslung machen diesen Beruf zu etwas Besonderem“, weiß Feldwebel Tretzack.

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