Soldatin vor Ihrem Arbeitsplatz

Stabsunteroffizier B. im Portrait

Foto: © Bundeswehr / Bundeswehr

Als Medizinische Fachangestellte im Bundeswehrkrankenhaus - Stabsunteroffizier C.B.

„Den Arbeitgeber Bundeswehr habe ich durch meine Familie kennen gelernt“, erzählt Stabsunteroffizier B. „Mein Vater war Berufsoldat, mein Bruder ist Soldat auf Zeit. Nach meiner Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten sagten Beide: Sanitäter, die gibt’s doch auch bei der Bundeswehr“, erzählt Stabsunteroffizier B.

„Das machte mich neugierig. Und so erfuhr ich, dass es für mich im Bundeswehrkrankenhaus Koblenz die Möglichkeit gab, direkt als Stabsunteroffizier mit Aufgabenbereich ‚Medizinische Fachangestellte’ eingestellt zu werden“.

Nach erfolgreicher Bewerbung zur Soldatin auf Zeit und abgeschlossener Grundausbildung war Stabsunteroffizier B. an Ihrem Ziel angelangt. Sie arbeitet ganz in der Nähe Ihres Heimatortes in Ihrem Wunschberuf.

Viel Verwaltung, aber auch immer wieder Dienst am Patienten

Soldatin am Bildschirmarbeitslatz

Stabsunteroffizier B. bei der Patientendateneingabe

Foto: © Bundeswehr / Bundeswehr

„Zu Dienstbeginn prüfe ich den Terminkalender für den Tag, um mir einen Überblick zu verschaffen. Danach bereite ich die Akten für die Patienten vor, so dass die Wartezeiten minimiert werden. Im laufenden Tagesbetrieb gehört das Aufnehmen von neuen Patienten, Blutabnahmen und weitere Assistenzarbeiten im Behandlungsraum zu meinen Aufgaben. Auch Postgänge sind immer wieder zu erledigen“, beschreibt B. Ihren Tagesablauf.

Wenig Routine und normales Privatleben

„Klar gibt es eine gewisse Routine im Beruf. Aber durch den Kontakt mit den Patienten bleibt es auch immer interessant“, erzählt Stabsunteroffizier B.
Ihr Privatleben lässt sich gut mit dem Dienst im Bundeswehrkrankenhaus vereinbaren. „Durch die Nähe zwischen Wohnort und Dienstort, kann ich meine Freizeit sehr gut gestalten. Ich habe weiter den gleichen Freundeskreis, wie vor meiner Zeit bei der Bundeswehr“, erzählt Stabsunteroffizier B.

Gemischte Gefühle über Auslandseinsatz im privaten Umfeld

Ein wenig Sorgen machen sich B.’s Freunde vor einem möglichen Auslandseinsatz. „Das ist schon ein Thema bei Freunden und Familie. Ich selbst bin aber schon gespannt, denn ich habe mich für einen Einsatz im Kosovo freiwillig gemeldet. Die Einsatzvorausbildung, habe ich schon abgeschlossen“, so B.

Über Ihre berufliche Zukunftsplanung sagt B.: „Wenn ich eine Feldwebelstelle bekomme, möchte ich mich vielleicht noch weiter verpflichten“.