• Neuer Inhalt
  • Zum Beratungsstellenfinder
  • Suche

Mach, was wirklich zählt.

Das Personalmanagement der Bundeswehr.

Organisationsbereich Personal

DAS GESAMTE ZIVILE UND MILITÄRISCHE PERSONALMANAGEMENT DER BUNDESWEHR. IN IHRER VERANTWORTUNG.

Piktogramm von Personen.

Der Personalbereich der Bundeswehr.

Foto: © Bundeswehr


Dieser Bereich umfasst die Personalgewinnung, die Personalführung und -entwicklung sowie die Bildung und Qualifizierung aller Angehörigen der Bundeswehr.

Der Organisationsbereich Personal setzt sich aus dem Bundesamt für das Personalmanagement, dem Bundessprachenamt, dem Bildungszentrum der Bundeswehr, den Universitäten der Bundeswehr sowie der Hochschule des Bundes für Öffentliche Verwaltung mit dem Fachbereich Bundeswehrverwaltung zusammen:

Eine Gebäudeansicht vom Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr.

Das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr (BAPersBw).

Foto: © Bundeswehr

Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr

Das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr in Köln ist eine Bundesoberbehörde für alle personalwirtschaftlichen Aufgaben im Rahmen der Gewinnung sowie Führung von Soldaten und Zivilpersonal.

Das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr (BAPersBw) wurde im Dezember 2012 eingerichtet und am 6. Mai 2013 offiziell in Dienst gestellt.


Hier vereinen sich seitdem das Personalmanagement für militärisches und ziviles Personal „aus einer Hand“. Diese Zusammenlegung und Konzentration aller personalwirtschaftlichen Aufgaben unterstützt die personelle Einsatzbereitschaft sowie die Einsatzorientierung der Bundeswehr. Der gemeinsame und einheitliche Ansatz der Personalbearbeitung stellt ein Novum in der Geschichte der Bundeswehr dar. Erstmals wurden die Bereiche Personalgewinnung, Personalentwicklung und Personalausgliederung in einem Amt gebündelt. Das Bundesamt steht wie kaum eine andere Dienststelle durch seine konsequente zivil-militärische Verschmelzung mit 1.400 militärischen und 1.700 zivilen Dienstposten für das moderne, übergreifende Denken zwischen den Streitkräften und der Bundeswehrverwaltung.

Dem Bundesamt unmittelbar nachgeordnet sind 16 Karrierecenter (KarrC Bw) und 110 Karriereberatungsbüros (KarrBB) der Bundeswehr. Durch die flächendeckende Präsenz präsentiert sich die Bundeswehr bundesweit als Arbeitgeber, sowohl für die militärischen als auch zivilen Laufbahnen. Als Teil der Personalgewinnungsorganisation der Bundeswehr liefern die KarrC Bw ihren Beitrag zur personellen Bedarfsdeckung und zur beruflichen Integration. In den Karrierezentren werden auch die Aufgaben des Berufsförderungsdienstes, der Reservistenbetreuung sowie des Wehrersatzwesens wahrgenommen.

Eine Aussenansicht vom Bundessprachenamt.

Das Bundessprachenamt (BSprA).

Foto: © Bundeswehr

Bundessprachenamt

Das Bundessprachenamt ist der professionelle Dienstleister für den fremdsprachlichen Bedarf der Bundeswehr.

Rund 20.000 Lehrgangsteilnehmende erhalten jährlich eine auf ihre jeweiligen Bedürfnisse maßgeschneiderte Fremdsprachenausbildung, darunter größtenteils Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, aber auch zivile Beschäftigte der Bundeswehr, des Bundes und der Länder. 


Daneben bietet das Bundessprachenamt Sprachmittlerdienste - Übersetzen und Dolmetschen - vorrangig für das Verteidigungsressort und in Amtshilfe auch für andere Bundes- und Landesbehörden.

An über 60 Dienststellen der Bundeswehr ist das Amt, dessen Zentrale in Hürth bei Köln liegt, im gesamten Bundesgebiet mit Referaten und Referatsteilen vertreten. Außerdem stellt das Bundessprachenamt fachsprachliche Terminologie zur Verfügung und unterstützt mit der Entsendung und Betreuung von Sprachmittlern die Auslandseinsätze der Bundeswehr.

Eine Anwärterin liest ein Buch in einer Bibliothek.

Eine Anwärterin beim Studium.

Foto: © Bundeswehr

Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung - Fachbereich Bundeswehrverwaltung

Die Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Mannheim bildet Beamtinnen und Beamte für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst in der Bundeswehrverwaltung aus.

Während des dreijährigen dualen Studiums werden den Studierenden wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse sowie berufspraktische Fähigkeiten und Kenntnisse vermittelt, die zur Erfüllung der Aufgaben in ihrer späteren Verwendung erforderlich sind. 


Studienfächer in der Laufbahnausbildung sind unter anderem Staats- und Europarecht, Verwaltungsrecht, Zivilrecht, Betriebswirtschaftslehre, Öffentliche Finanzwirtschaft, Verwaltungsinformatik, Infrastrukturmanagement/Facility Management der Bundeswehr, Arbeits-, Tarif-und Sozialversicherungsrecht sowie Psychologie. Ausbildungsschwerpunkte sind wissenschaftliche Methoden in einem breiten Anwendungsspektrum, erfolgsorientierte Kommunikation, interkulturelle Kompetenz und internationale Zusammenarbeit.

Ein Teil der berufspraktischen Ausbildung kann bei Bundeswehrverwaltungsstellen im Ausland absolviert werden. Eine Fremdsprachenausbildung ist Bestandteil des Studiums und wird vom Bundessprachenamt in einem zweimonatigen Modul durchgeführt. Ausgebildet wird in der NATO-Amtssprache Englisch. Ergänzend kann Französisch erlernt werden. Bei einer obligatorischen Auslandsexkursion können die erworbenen Fremdsprachenkenntnisse erprobt werden.

In der berufspraktischen Studienzeiten üben die Anwärterinnen und Anwärter in den Dienststellen der Bundeswehrverwaltung die Aufgaben ihrer künftigen Laufbahn. Während der Studienphasen in Mannheim wohnen die Studierenden in hochschuleigenen Unterkünften und haben die Möglichkeit, an der Gemeinschaftsverpflegung teilzunehmen.