Warum wir?

Die Bundeswehr erfüllt wichtige Aufgaben in der Bundesrepublik Deutschland. Ihre verteidigungs- und sicherheitspolitischen Ziele sichern die freiheitlich-demokratische Grundordnung unseres Landes.

Als Angehörige der Bundeswehr, ob in den Streitkräften oder der Wehrverwaltung, leisten wir unter verschiedensten Bedingungen einen elementaren Beitrag für Deutschlands Sicherheit und einen wertvollen Dienst an der Gesellschaft. Dieser Dienst stiftet einen Sinn, auf den wir alle stolz sind.

In der Bundeswehr finden Sie die Möglichkeit, Ihre eigenen Potentiale zu entdecken, neue Wege zu gehen, Grenzen zu überschreiten, Stärke zu finden und sich dank der vielfältigen Möglichkeiten fachlich, aber vor allem persönlich weiter zu entwickeln.

Die Bundeswehr braucht Menschen, die sich für eine große Sache starkmachen, die dadurch selbst stärker werden wollen!

Als Soldaten sind wir Staatsbürger in Uniform. Unser militärischer Dienst schließt den Einsatz der Gesundheit und des eigenen Lebens mit ein und verlangt in letzter Konsequenz, im Kampf auch zu töten.

Der Dienst in den Streitkräften stellt deshalb hohe Anforderungen an die Persönlichkeit der Soldatinnen und Soldaten. Als Soldaten haben wir einen hohen Anspruch an uns selbst:

Wir sind:
- tapfer,
- treu und gewissenhaft,
- kameradschaftlich und fürsorglich,
- diszipliniert,
- fachlich befähigt,
- gerecht und tolerant,
- moralisch urteilsfähig.

Gemeinsam leisten wir den Eid des Soldaten:
"Ich schwöre, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen (,so wahr mir Gott helfe)."

Unsere Bundeswehr ist ein Instrument deutscher Sicherheitspolitik. Ihre Leistungsbereitschaft ist unverzichtbar für eine aktiv gestaltende deutsche Sicherheits- und Verteidigungspolitik.

Als Parlamentsarmee haben wir den Auftrag:
- Die außenpolitische Handlungsfähigkeit Deutschlands zu sichern
- Einen Beitrag zur Stabilität im europäischen und globalen Rahmen zu leisten
- Die nationale Sicherheit und Verteidigung zu gewährleisten und zur Verteidigung der Verbündeten beizutragen
- Die multinationale Zusammenarbeit und Integration zu fördern

Unsere Aufgaben leiten sich aus unserem verfassungsrechtlichen Auftrag sowie den Werten, Zielen und Interessen der deutschen Sicherheits- und Verteidigungspolitik ab:
- Internationale Konfliktverhütung und Krisenbewältigung einschließlich des Kampfes gegen den internationalen Terrorismus
- Unterstützung von Bündnispartnern
- Schutz Deutschlands und seiner Bevölkerung
- Partnerschaft und Kooperation
- Subsidiäre Hilfeleistung

Aus der Vielfalt wählen: Die Bundeswehr bietet über 4.000 verschiedene Tätigkeiten. Militärisch oder zivil, akademisch oder nicht-akademisch, mit oder ohne Führungsverantwortung. Es gibt technische, handwerkliche, kaufmännische, juristische, medizinische, Verwaltungs- oder auch geisteswissenschaftliche Berufe; vom Koch bis zum IT-Experten – nahezu alle zivilfachlichen Berufsbilder sind bei uns zu finden. Sie werden entweder von Soldatinnen und Soldaten zusätzlich zu ihrer militärfachlichen Tätigkeit erlernt und ausgeübt oder auch von rein zivil angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ohne militärfachliche Ausbildung.

Den besten Karriereweg für sich finden: Unsere Berater und Beraterinnen in den deutschlandweit vertretenen Beratungsbüros sind gut geschult und erfahren darin, Ihre Potenziale und Stärken zu erkennen und Ihnen aus der Vielfalt der Möglichkeiten den für Sie besten Karriereweg bei der Bundeswehr zu eröffnen. In unserer komplexen Gesellschaft bedeutet das eine wertvolle Orientierung für alle Menschen, die sich ausprobieren wollen. Eine wertvolle Erfahrung – egal, wie lange der Karriereweg bei der Bundeswehr dauert.

Ganzheitliche Qualifizierung: Ganz egal, welchen Weg Sie bei der Bundeswehr gehen wollen: Das Arbeiten im militärischen Kontext stellt besonders hohe Ansprüche an die charakterlichen und sozialen Fähigkeiten sowie an die fachliche Professionalität. Bei uns Soldaten kommt der hohe Anspruch an körperliche Fitness, einen festen Charakter sowie das frühe Erlernen von Führungsverantwortung hinzu. In Summe bedeutet das eine sehr umfassende Qualifizierung – zum Wohle des Ganzen und des Einzelnen.

Lebenslanges Lernen: Die nachhaltige und andauernde Qualifizierung der Angehörigen der Bundeswehr findet vor allem durch die Berufspraxis statt. Die einmal eingeschlagenen Karrierewege bedeuten dabei keine Einbahnstraße, sondern sind häufig sehr vielfältig und bieten die Möglichkeit, zu anderen Tätigkeiten zu wechseln. Auf diese Weise erweitert sich das persönliche Kompetenzspektrum stetig. Auch der Wechsel zwischen militärischen und zivilen Bereichen ist möglich.

Neben der Qualifizierung in der Praxis stehen Berufseinsteigern sowie Berufserfahrenen diverse bundeswehreigene und zivile Bildungs- und Fortbildungseinrichtungen zur Verfügung:

- Universitäten der Bundeswehr (Hamburg und München) mit derzeit 59 Bachelor- und Master-Studiengängen
- Studienmöglichkeit für Sanitätsoffiziersanwärter an zivilen Universitäten deutschlandweit
- 10 Bundeswehrfachschulen
- Zivile Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen mit derzeit 56 Ausbildungsberufen und 47 Aufstiegsfortbildungen

Was wir bieten

Die Vereinbarkeit von Familie und Dienst hat für Soldaten vor allem im Zusammenhang mit den Einsätzen der Bundeswehr im In- und Ausland, einer hohen Anzahl dienstlich veranlasster Abwesenheitstage und der Versetzungshäufigkeit einen hohen Stellenwert. Im Unterschied zu anderen Berufsgruppen ist der Beruf der Soldatin/des Soldaten mit Belastungen und Gefahren verbunden, die eine besondere staatliche Zuwendung fordern.

Der Sozialdienst der Bundeswehr steht den Soldatinnen und Soldaten und deren Familienangehörigen mit Rat und Tat zur Seite - sowohl bei allen materiell-rechtlichen Fragen als auch bei der Bewältigung familiärer und persönlicher Probleme. Der Sozialdienst der Bundeswehr wurde als Ausdruck der Fürsorgepflicht des Dienstherrn und Arbeitgebers Bundeswehr eingerichtet. Er bietet den Angehörigen der Bundeswehr und ihren Familien Beratung und Betreuung in allen sozialen Angelegenheiten. Das Angebot des Sozialdienstes ist eine professionelle und kostenlose Dienstleistung der Bundeswehrverwaltung. Er ist flächendeckend im gesamten Bundesgebiet bei den Bundeswehr-Dienstleistungszentren eingerichtet. Die Aufgaben des Sozialdienstes sind unterteilt in die Bereiche Sozialarbeit und Sozialberatung.


Was leistet die Sozialarbeit in der Bundeswehr?

Die Sozialarbeit wird von diplomierten/graduierten Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern bzw. Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen geleistet. Ihr Schwerpunkt liegt auf den persönlichen Angelegenheiten des Einzelnen.

Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter der Bundeswehr werden u. a. tätig bei

  • Problemen im dienstlichen Alltag (Versetzung, Konflikten am Arbeitsplatz)
  • persönlichen, psychosozialen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten
  • Konflikten im privaten Bereich (Ehe, Kindererziehung u. a.)
  • Krankheiten (auch Suchterkrankungen)
  • der Vor- und Nachbereitung sowie der Begleitung besonderer Auslandseinsätze der Bundeswehr


Welche Hilfe gewährt die Sozialberatung in der Bundeswehr?

Die Sozialberatung wird von Beamtinnen und Beamten der Bundeswehr durchgeführt. Sie beraten schwerpunktmäßig in materiell-rechtlichen Angelegenheiten.

Die Sozialberaterinnen und Sozialberater werden u. a. tätig in Fragen

  • des Sozial-, Sozialversicherungs- und Versorgungsrechts (Arbeitslosen-, Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung u. a.),
  • des Arbeitsplatzschutzgesetzes sowie der Unterhaltssicherung für Wehrpflichtige,
  • der Versorgung infolge einer Dienstunfähigkeit,
  • der Einsatzversorgung oder der Versorgung bei Wehrdienstbeschädigung,
  • der Regelung von Ansprüchen bei Todesfällen.


Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialdienstes sind gesetzlich zur Verschwiegenheit nach § 203 Strafgesetzbuch verpflichtet.

Der Arbeitgeber Bundeswehr hat daher auch eine Vielzahl an Maßnahmen und Hilfestellungen zum Wohl der Soldatinnen und Soldaten sowie ihrer Familien getroffen. Sie dienen dem Ziel, den Besonderheiten des Soldatenberufs - wo immer möglich - gerecht zu werden.

Familie und Dienst werden in den Streitkräften nicht als unvereinbare Gegensätze gesehen, sondern als sich ergänzende Einheit und Motivationsfaktor. Dabei werden unter dem Begriff Familie nicht nur die klassische Familie, sondern auch allein erziehende Mütter und Väter und eingetragene Lebenspartnerschaften vereinigt. Die Bundeswehr entwickelt für die Soldatinnen und Soldaten Angebote, die die Voraussetzungen schaffen, Familie und Dienst miteinander zu vereinbaren und das Soldatenleben einfacher zu machen.

Im Folgenden möchten wir Ihnen einen Überblick der einschlägigen Regelungen, Angebote und Möglichkeiten geben.

Mutterschutz

Der Mutterschutz für Soldatinnen entspricht im vollen Umfang den Regelungen für Arbeitnehmer in einer zivilen Firma oder einer Behörde. Während der Schwangerschaft darf die Soldatin keinen Dienst leisten, wenn dieser mit

  • schwerer körperlicher Belastung,
  • schädlicher Einwirkung, z. B. durch Lärm, Kontakt mit gesundheitsgefährdenden Stoffen oder durch Strahlen, Staub, Gase oder Dämpfe,
  • Teilnahme an militärischen Übungen unter feldmäßigen Bedingungen,
  • zusätzlichen Diensten sowie Nachtarbeit zwischen 20:00 Uhr und 06:00 Uhr

verbunden ist.

In den letzten sechs Wochen vor der Entbindung und in den ersten acht Wochen nach der Entbindung ist eine Soldatin nicht zu Dienstleistungen heranzuziehen; die Frist nach der Geburt verlängert sich bei Früh- oder Mehrlingsgeburten auf zwölf Wochen, bei Frühgeburten und sonstigen vorzeitigen Entbindungen zusätzlich um den Zeitraum, der vor der Entbindung nicht in Anspruch genommen werden konnte.

Solange eine Soldatin stillt, darf sie zu bestimmten Dienstleistungen nicht herangezogen werden.

Elternzeit

Durch das Soldatengesetz wird allen Soldatinnen und Soldaten grundsätzlich ein Anspruch auf Elternzeit eingeräumt. Elternzeit kann bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres eines Kindes in Anspruch genommen werden. Die Elternzeit steht beiden Elternteilen zu; sie kann auch anteilig, jeweils allein oder gemeinsam genommen werden. Insgesamt kann die Elternzeit auf bis zu vier Zeitabschnitte verteilt werden. Kern des Elterngeldes ist eine Einkommensersatzleistung in Höhe von 67 Prozent des vorherigen Nettoeinkommens der betreuenden Person bis höchstens 1.800 Euro, mindestens jedoch 300 Euro. Den Mindestbetrag erhält auch der Elternteil, der vor der Geburt des Kindes nicht erwerbstätig war, als Betreuungsgeld.

Die Frage nach der Vereinbarkeit von Familie und Arbeit wird Arbeitgebern zukünftig immer häufiger gestellt werden. Moderne Arbeitgeber werden hier attraktive und für ihre Arbeitnehmer kostengünstige Angebote schaffen müssen. Heute schon ist die Verfügbarkeit und Qualität der Kinderbetreuung ein Kriterium bei der Wahl des Arbeitgebers.

Die Bundeswehr hat diesen Handlungsbedarf erkannt

Sie ist ein großer, personalintensiver und attraktiver Arbeitgeber. Sie engagiert sich seit Jahren mit weiter steigender Tendenz für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf/Dienst. Sie weiß, wie wichtig gute Rahmenbedingungen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf/Dienst für qualifizierte Kräfte in herausfordernden Funktionen sind. Sie weiß, dass Frauen und Männer, die als Partner und/oder Eltern mit Angeboten bei der Vereinbarkeit unterstützt werden, konzentrierter und motivierter im Dienstbetrieb sowie bei ihrer jeweiligen Arbeit sind.

Daher ist es ein Schwerpunkt des Arbeitgebers Bundeswehr, die Rahmenbedingungen so auszurichten, dass sie einer Vereinbarung von Familie und Beruf nicht nur nicht im Wege stehen, sondern eine Balance von Beruf/Dienst und Familie ermöglichen und fördern.

Zu Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf/Dienst, können Sie sich an die Beauftragte für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf/Dienst in der Bundeswehr wenden:

Email: BMVgBeauftrFamilieundBerufDienstBw@BMVg.bund.deLink öffnet sich in neuem Fenster
Telefon: 030 / 2004 - 89191

Kinderbetreuung - Betreuungslücken schließen

Junge Familien wollen beides - berufliches Fortkommen und Familienleben. Das gilt auch für die Bundeswehr: Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht bei der Betreuung von Kindern Unterstützung zu leisten. Insgesamt reicht die Bandbreite der Betreuungsmodelle von Belegrechten an kommunalen und privaten Einrichtungen über Großtagetagespflegen bis hin zu bundeswehrnahen Kitas, beispielsweise an der Universität der Bundeswehr in München, am Bundeswehrzentralkrankenhaus in Koblenz oder am Bundeswehrkrankenhaus in Ulm, wo gerade eine neue Kita entsteht. Hinzu kommen Eltern-Kind-Arbeitszimmer in Bundeswehrliegenschaften für kurzfristige Notsituationen.

Eltern-Kind-Arbeitszimmer

Für viele berufstätige Elternpaare stellt sich kurzfristig die Frage der Betreuung der Kinder während der Arbeitszeit, weil der Kindergarten Ferien macht oder die Tagesmutter kurzfristig abgesagt hat. Ein Problem, dem mit Hilfe eines Kinderbetreuungsraumes am Arbeitsplatz begegnet werden kann.

Mehr als 350 Eltern-Kind-Arbeitszimmer sind in den Liegenschaften der Bundeswehr mittlerweile eingerichtet – Tendenz weiter steigend. Dieses Angebot greift in besonders kurzfristigen Notsituationen: Es entlastet Eltern, die durch den ungeplanten Ausfall von Krippe, Kita oder familiären Betreuern vor dem Problem stehen, ihre Kinder während der Dienstzeit zu betreuen. Sie können ihre Kinder mitbringen und während ihrer Dienstzeit betreuen.

Die Eltern-Kind-Arbeitszimmer sind natürlich keine Dauerlösung, sondern verstehen sich als Ergänzung des Betreuungsangebotes in Notfällen. Den Eltern wird die Möglichkeit geboten, am Dienst teilzunehmen ohne zum ungünstigen Zeitpunkt Urlaub nehmen oder das Kind in eine unsichere Betreuung geben zu müssen.

Das Kinderbetreuungsportal der Bundeswehr

Die Bundeswehr hat mittlerweile ein eigenes Kinderbetreuungsportal eingerichtet. Es bietet eine umfassende Datenbank aller Kinderbetreuungseinrichtungen in Deutschland und viele weitere Informationen. Über eine Suchmaske können anhand einer ausgewählten Postleitzahl alle Kitas im ausgewählten Bereich angezeigt werden:

Kinderbetreuungsportal der Bundeswehr

Die Militärseelsorge beruht auf Rechtsgrundlagen, in denen die Zusammenarbeit zwischen Staat und Evangelischer und Katholischer Kirche für die Seelsorge der Soldatinnen und Soldaten geregelt wird. Sie wird seit Jahrzehnten durch eine bewährte partnerschaftliche Praxis ergänzt.

Militärseelsorge wird vom Bundesministerium der Verteidigung, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Katholischen Kirche partnerschaftlich verantwortet. Als Teil kirchlicher Arbeit wird die Militärseelsorge im Auftrag und unter Aufsicht der Evangelischen und Katholischen Kirche ausgeübt. Der Staat sorgt für die Organisation und trägt die Kosten der Militärseelsorge. Militärseelsorger, Militärseelsorgerinnen, Pfarrhelfer und Pfarrhelferinnen stehen vor Ort als Ansprechpartner bereit.

Das rechtliche Fundament der Militärseelsorge ist die im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland festgeschriebene Freiheit des Glaubens, des Gewissens und religiösen Bekenntnisses und der ungestörten Religionsausübung. Dies gilt selbstverständlich auch für Soldatinnen und Soldaten als "Staatsbürger in Uniform".

Die Aufgabe

An der Schnittstelle von Kirche und Staat tätig ist die Militärseelsorge mit ihrer spezifischen Ausrichtung auf den Lebens- und Arbeitsbereich der Soldatinnen und Soldaten sowie deren Familien Teil des gesamtkirchlichen Seelsorgeauftrages. Überall wo Soldaten sind, bieten Militärseelsorger ihre Dienste an - an Land oder auf See, zu Hause oder im Auslandseinsatz.

Die Menschen da abholen, wo sie stehen - das ist für die Seelsorge, die den Zugang zum Menschen sucht, eine Selbstverständlichkeit. Die Militärseelsorge garantiert dies seit nunmehr fünf Jahrzehnten.

Auslandseinsätze

In Krisenregionen auf drei Kontinenten sind vom Balkan bis Afghanistan und in Syrien derzeit etwa 7.000 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr im Auslandseinsatz.

Sie werden von Militärpfarrern beider Konfessionen seelsorgerisch begleitet, welche die möglichen Bedrohungen und Einschränkungen des täglichen Lebens mit ihnen teilen, aber auch kameradschaftliche Nähe, Freud und Leid erfahren.

Als Priester feiern sie die Heilige Messe und spenden Sakramente. Sie hören zu, nehmen Anteil an Sorgen, Nöten und Konflikten, die ein solcher Einsatz mit sich bringt. Auch in der extremen Erfahrung von Verwundung, Sterben und Tod sind sie den Bundeswehrangehörigen nahe.

Auch in der Heimat zurückgebliebenen Angehörigen gilt die besondere Zuwendung der Militärseelsorger. Sie arbeiten daher eng mit den Familienbetreuungszentren der Bundeswehr zusammen.

Familien und Angehörige sollen die Gelegenheit erhalten, mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen und Erfahrungen auszutauschen. Unsere Fachleute können bei der Bewältigung von Problemen oder schwierigen Situationen helfen. Die Familienbetreuungsorganisation der Bundeswehr steht mit 31 hauptamtlichen Familienbetreuungszentren und bis zu 50 Familienbetreuungsstellen nahezu flächendeckend jederzeit hilfreich zur Seite.

Jeder Einsatzteilnehmer oder jede Einsatzteilnehmerin wählt vor der Verlegung in den Einsatz für seine Angehörigen ein bestimmtes Familienbetreuungszentrum oder eine Familienbetreuungsstelle in der Nähe des Familienwohnortes, welches die Familie für die Dauer des gesamten Einsatzes betreuen wird. Das Familienbetreuungszentrum ist die Ansprechstelle bei Fragen und Problemen aller Art. An sieben Tagen in der Woche und 365 Tagen im Jahr – und das 24 Stunden am Tag – ist das hauptamtliche Personal der Familienbetreuungszentren persönlich erreichbar.

Bei einem breiten Angebot an gemeinsamen Veranstaltungen lernen die Betroffenen durch das miteinander Reden, den ständigen Austausch von Erfahrungen sowie dem Miterleben und Mitgestalten von gemeinsamen Aktivitäten und Aktionen mehr über sich und Andere und erleichtern sich schon dadurch gegenseitig bei der Bewältigung der Trennung.

Für Eltern

Wir sind uns bewusst, dass Eltern ganz besondere Aufmerksamkeit bei der Berufswahl ihrer Kinder entwickeln. Sie finden in diesem Bereich daher speziell für die Interessen von Eltern aufbereitete Informationen.

Warum zur Bundeswehr?

Die Bundeswehr bietet jungen Menschen die Gelegenheit, in einem von Anfang an anspruchsvollen Berufsfeld zu üben und zu arbeiten. Diese Chancen runden wir mit einem attraktiven Gehalt und vielen Geld- und Sachleistungen wie unentgeltlicher Krankenversorgung ab.

In diesem Bereich wollen wir Ihnen die konkreten Leistungen und Möglichkeiten beschreiben, die Ihr Kind mit der Entscheidung für eine Bundeswehr-Karriere erwarten kann.


Berufsangebote

Die Bundeswehr bietet Ihrem Kind die Möglichkeit, die individuelle Ausbildung in einem von beruflichem Weiterentwicklung und persönlichem Wachstum geprägten Arbeitsfeld zu absolvieren.


Arbeitgeberleistungen

Die Leistungen der Bundeswehr umfassen berufliche Qualifikation, Sachleistungen und Unterstützung durch innerbetriebliche Interessenvertretungen.

Berufsangebote

Ein gängiges Missverständnis ist, dass die Bundeswehr Ihre Angehörigen nur für Kampfsituationen ausbildet und die Rückkehr in die zivile Arbeitswelt schlecht vorbereitet wird. Es ist natürlich richtig, dass Soldatinnen und Soldaten mit dem Wissen und den Fertigkeiten ausgestattet werden, um dem Land in besonderen Situationen zu dienen. Sie werden aber auf viel mehr vorbereitet.

Tatsächlich bietet die Bundeswehr wegen ihrer vielfältigen Aufgabenfelder ein sehr breit gefächertes Angebot von Berufsqualifikationen an, mit tausenden von Beschäftigungen in vielen Berufsrichtungen. Allein im medizinischen Bereich kann Ihr Kind eine allgemeinmedizinische, zahnmedizinische, pflegerische, tierärztliche oder chirurgische Ausbildung oder Spezialisierung erhalten. Sind Ihre Tochter oder ihr Sohn an Recht, Computerprogrammierung, Logistik, Öffentlichkeitsarbeit, Luftfahrt oder Finanzmanagement interessiert? Die Bundeswehr bietet in diesen und weiteren Bereichen auch einen Karriereweg – mit Zukunft.


Berufswahl

Wie in allen zivilen Berufsfeldern hat die schulische Leistung Ihres Kindes einen großen Einfluss auf die beruflichen Möglichkeiten der Bundeswehr. Diese Fähigkeiten testen wir mit standardisierten Auswahlverfahren.

Ziel des Assessments für Bundeswehrpersonal ist es, möglichst zutreffende Aussagen über die Anlagen und das Potenzial eines Bewerbers zu gewinnen.

Dabei ist wichtig, dass wir die Prognose abgeben wollen, ob ihr Kind grundsätzlich für die Ausbildung zum Soldaten oder als beamtete Arbeitskraft auf Lebenszeit geeignet ist und zum erfolgreichen Abschluss eines Studiums / einer Berufsausbildung innerhalb der verschiedenen Laufbahnmöglichkeiten befähigt ist.

Die Auswahl wird daneben durch weitere Kriterien bestimmt:

  • gegenwärtige und zu erwartende Bedürfnisse der Bundeswehr
  • Persönliche Karriereerwartungen
  • zusätzliche Fähigkeiten und Qualifikationen

Arbeitgeberleistungen

In der Bundeswehr erhält Ihr Kind vom ersten Moment an eine Bezahlung, die ein unabhängiges Leben ermöglicht. Die großzügige Alimentation soll die öffentlich Bediensteten von der Pflicht erleichtern, sich außerhalb des Arbeitsverhältnisses um ein Einkommen bemühen zu müssen und daher die gesamte Arbeitsleistung für den Arbeitgeber anbieten zu können.

Daneben bieten wir Stipendien für ausgewählte Studiengänge, Zulagen in bestimmten Funktionen, Prämien für besondere Leistungen sowie unentgeltliche truppenärztliche Versorgung. Eine vollständige Übersicht unserer Arbeitgeberleistungen haben wir an anderer Stelle zusammengefasst.

Es gibt ein breites Angebot von Leistungen für militärisches und ziviles Bundeswehrpersonal:

  • angemessene Bezahlung während der Ausbildungen
  • hochklassige medizinische und zahnmedizinische Versorgung
  • günstige Mahlzeiten und Unterkünfte
  • spezialisierte Ausbildungen
  • jährlich bis zu 30 Tage Erholungsurlaub
  • großzügige Ruhestandsregelungen


Sold und andere Zuwendungen

Eine Karriere in der Bundeswehr ist nicht nur eine Option wegen der immateriellen Vorzüge – Führungseigenschaften, Belastbarkeit und die Chance, dem Land dienen zu können – sondern auch wegen der materiellen Ausgleiche.

Die Führung der Bundeswehr hat schon vor langem die Vorzüge eines guten bezahlten Militärs erkannt. Tatsächlich sind die Durchschnittsgehälter für unser Personal in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Ohne eine adäquate Besoldung wären wir auch nicht in der Lage, eine Freiwilligenarmee in dieser Größe und Qualität zu erhalten, welche für die weltweiten Einsatzfelder im Sinne einer internationalen Sicherheitspolitik bereit steht.

Die Grundbesoldung eines Soldaten oder einer Soldatin bestimmt sich nach dem Dienstgrad und der Dauer des Dienstverhältnisses. Zusätzlich zum Grundgehalt können Zulagen für bestimmte Funktionen oder Tätigkeiten sowie Prämien gezahlt werden. Außerdem werden viele Zusatzkosten durch Reisen oder Umzüge für die Bundeswehr im Rahmen gerechter Kostenerstattungsregeln ausgeglichen.

Unsere Soldatinnen und Soldaten haben daneben Anspruch auf Gemeinschaftsunterkunft, vergünstigte Mahlzeiten, Bekleidungszuschüsse oder eine Wohnungsfürsorge, falls man außerhalb einer Kaserne wohnt.

Zusätzlich zu einer attraktiven Besoldung bieten wir sehr gute kostenlose medizinische Versorgung, großzügige Urlaubsregelungen, freie Wochenenden und Feiertage sowie übertarifliche Krankheitstage.

Sie haben vermutlich viele Fragen über das Leben in der Bundeswehr, die Sicherheit Ihres Sohnes oder Ihrer Tochter und wie man während der Einsätze in Verbindung bleibt. Diese Fragen werden wir hier beantworten.

 

Aktiv oder Reserve?

Der militärische Dienst kann in zwei Dienstverhältnisse unterschieden werden: Aktiver Dienst oder Reservedienst.

Im aktiven militärischen Dienst sind unsere Soldatinnen und Soldaten die dienstbereite Vollzeittruppe. Sie erfüllen die benötigten Aufträge und führen die Dienstpflichten in den alltäglichen Operationen aus. Generell beträgt die aktive Dienstzeit zwischen 6 Monaten und 13 Jahren.

Im Reservedienst der Bundeswehr behalten Soldatinnen und Soldaten ihre zivilen Berufsverhältnisse und trainieren in Teilzeit. Diese Dienstzeiten variieren, abhängig von Funktion und Standort des Soldaten.


Mannschaften, Unteroffiziere oder Offiziere?

Die Mannschaften sind das Rückgrat der Bundeswehr. Ganz wie in einem zivilen Unternehmen hat jeder Mannschaftsdienstgrad erlernte Spezialkenntnisse und trägt eine Rolle in ihrer oder seiner Einheit. Die Dienstgrade reichen von Schütze/Flieger/Matrose bis zum Oberstabsgefreiten.

Die Unteroffiziere sind spezialisierte Experten oder Trainer. Sie bilden die technische Basis der Teilstreitkräfte.

Offiziere sind die Steuerer und Planer der Streitkräfte. Ihre generelle Aufgabe besteht in der Führung ihrer Soldatinnen und Soldaten.

 

Was ist Einsatz?

In fast jeder militärischen Karriere kommen die Soldatinnen und Soldaten in Berührung mit den Einsätzen der Bundeswehr, häufig in fremden Ländern. Die Verlegung von Material und Personal nennt man Einsatz.

Abhängig von den individuellen Funktionen der Einheiten oder der politischen Situation des Landes können bei diesen Einsätze auch Kampfhandlungen entstehen. Daneben werden Bundeswehrsoldaten auch zur Katastrophenhilfe oder zu humanitärer Unterstützung eingesetzt. Die Dauer der Einsatzverwendungen variiert dabei zwischen einem Monat und einem Jahr.


Vorbereitung

Die Verwendung in einem Einsatz hängt von den militärischen Spezialkenntnissen und den Operationsfeldern der jeweiligen Einheit ab. Ärzte und Pflegepersonal werden beispielsweise regelmäßig in einer relativen Distanz zum Kampfgeschehen eingesetzt. Dennoch gibt es keine gültige Voraussage, ob einem Soldaten eine Kampfsituation im Laufe der Karriere begegnet oder nicht.

Soldatinnen und Soldaten werden gelegentlich zum Dienst in gefährlichen Situationen beordert. Gerade deswegen werden alle – unabhängig von Dienstgrad, Verwendung oder Einheit – in einem intensiven und spezialisierten Training auf die Härten von Einsatzszenarien  und die jeweilige Mission im Operationsgebiet vorbereitet.

 

Unterstützung für Familien

Die Bundeswehr bietet eine Vielzahl an Kontakt- und Beratungsmöglichkeiten für die Soldatinnen und Soldaten sowie deren Familien und Angehörige. Hier können die Herausforderungen des Auslandseinsatzes für die Angehörigen in verschiedenen Beratungseinrichtungen, in Form psychologischer Hilfe und weiteren Unterstützungsleistungen besprochen werden. Hier finden Sie eine Liste der entsprechenden Angebote:

  • Psychologische Vorbereitung/Familienbetreuung
  • Militärseelsorge
  • Sozialdienst der Bundeswehr


Reservedienstleistende im Einsatz

Die Entsendung eines Angehörigen der Reserve entspricht weitgehend dem aktiven Dienst. Es gibt aber einige Unterschiede. In dieser Zeit ist dann auch das ursprüngliche Arbeitsverhältnis rechtlich geschützt.

Alltag eines Soldaten / einer Soldatin

Während der Stationierung in Deutschland besteht meistens die Wahl, in der Gemeinschaftsunterkunft oder außerhalb der Kaserne zu wohnen. In der Regel sind Ledige und Menschen unter 25 Jahren zum Wohnen in der Gemeinschaftsunterkunft verpflichtet, davon gibt es aber auch Ausnahmen. Verheirateten stehen da mehr Optionen zur Verfügung. Unabhängig von dieser Entscheidung stehen in den meisten Kasernen Sport- und Trainingseinrichtungen, Betreuungseinrichtungen wie Mannschaftsheime und Truppenküchen sowie weitere Erholungsmöglichkeiten kostenfrei zur Verfügung.

Eine Kaserne ist ein enges Netzwerk verschiedener Aufgabenfelder, vergleichbar einer Kleingemeinde. Wenn Ihre Tochter oder Ihr Sohn den Tagesdienst beendet hat, besteht die Freiheit, den Tag nach Belieben zu beenden: Sporttraining, Einkaufen, Kleiderpflege, Gesellschaftseinrichtungen oder Kino. Diese Aktivitäten sollen den Militärangehörigen helfen zu entspannen, Spaß zu haben und die militärische Gemeinschaft / Kameradschaft zu festigen.

Dienstliche Unterkünfte stehen auch im Fokus der Agenda in Führung, mit deren umfangreichem Änderungsprogramm die Attraktivität des Militärdienstes gesteigert wird. Teil dieses Reformprogramms ist auch die Verbesserung der Unterbringungssituationen an den Standorten, an denen viel Zeit verbracht wird. Dies sind Ausbildungseinheiten und Lehreinrichtungen, deren Räume mit neuem Mobiliar, Kühlschrank, Fernseher und Internetzugang ausgestattet werden, um die Zeit außerhalb des eigentlichen Dienstes so angenehm wie möglich zu gestalten.

Beispielhafte Freizeiteinrichtungen:

  • Geschäfte / Heimgesellschaften
  • Büchereien
  • Sportgelände und Schwimmbad
  • Internetcafe
  • Religiöse Einrichtungen
  • Fitnesseinrichtungen


Aus Gründen der militärischen Sicherheit kann es sein, dass Ihnen der Aufenthaltsort im Einsatz Ihres Kindes nicht bekannt gemacht werden darf. Einsatzzeiten werden nicht veröffentlicht, und die Standorte bestimmter Einheiten können als Verschlusssache eingestuft sein. Trotzdem werden Sie Gelegenheiten haben, mit Ihrem Kind oder Angehörigen in Kontakt zu treten.

Abhängig von dem jeweiligen Auftrag der Einheit und dem Einsatzort wird den meisten Soldatinnen und Soldaten die Möglichkeit geboten, sich telefonisch, durch Video-Telefonie oder per E-Mail mit den Angehörigen in Verbindung zu setzen.

Zusätzlich stehen allen Einsatzteilnehmern die Angebote der kostenfreien Feldpost zur Verfügung.


Ein Hinweis zur sicheren Kommunikation

Es ist für die Familien und die Militärangehörigen sehr wichtig, sich verantwortlich in der Kommunikation zu verhalten und dabei die Enthüllung von Details in Briefen und Telefonaten zu vermeiden, um den militärischen Erfolg nicht zu gefährden. Die folgenden Informationen sollten NICHT in Mails, Briefen oder Telefonaten genannt werden oder in öffentlichen Diskussionen wie Internetforen diskutiert werden:

  • Auftrag der Einheit, Zahlen und eingesetztes Personal
  • Einsatzort- und zeit
  • Einheitsmoral oder Personalprobleme
  • Bewegungen der Einheit
  • Militärische Absichten, Fähigkeiten oder Operationen
  • Aufenthaltsort der Familie während des Einsatzes
  • Geplante Rückkehr von Einsatzteilnehmern

 

Während bestimmter Trainingsphasen oder eines Bordaufenthaltes auf See können unvermeidliche Einschränkungen in der Kommunikation zu Ihrem Kind entstehen.


Berufsförderungsdienst

Der Berufsförderungsdienst der Bundeswehr steuert mit vielen unterschiedlichen Bildungsangeboten den beruflichen Übergang vom Militär in das zivile Berufsleben.

Wir sorgen für Ihre Zukunft

Sie sind an einer militärischen Tätigkeit bei der Bundeswehr interessiert, möchten jedoch auch Ihre zivile Karriere vorantreiben?  Wir helfen Ihnen dabei! Vier, acht, zwölf oder mehr Jahre bei der Bundeswehr – schon während Ihrer Dienstzeit können Sie kostenlos einen Berufsabschluss erwerben oder ein Hochschulstudium absolvieren und an zahlreichen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen.

Wer über eine gute Bildung verfügt, hat bessere Chancen im Leben; davon ist die Bundeswehr überzeugt. Unser Berufsförderungsdienst (BFD) berät bereits ab dem ersten Drittel Ihrer aktiven Dienstzeit an insgesamt 86 Standorten über Chancen und Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt. Je nach dem individuellen Bedarf kann die Betreuung bis zu sechs bzw. sieben Jahre über das Dienstzeitende hinaus in Anspruch genommen werden. Der BFD bleibt damit treuer Ansprechpartner bei Fragen der beruflichen Orientierung und Weiterentwicklung. Der Übergang zu Ihrer zivilen Karriere wird so optimal vorbereitet.

Auch nach Ihrer aktiven Dienstzeit werden Sie finanziell von uns unterstützt. Wir bezahlen Ihnen je nach Dauer Ihrer aktiven Dienstzeit zwischen 12 und 60 Monate lang mindestens 50 Prozent Ihrer Dienstbezüge weiter und stocken auf 75 bis 100 Prozent auf, während Sie an einer Bildungsmaßnahme teilnehmen. So können Sie sich voll auf Ihre Karriere konzentrieren.

Zusammen mit dem BFD legen Sie fest, welche berufliche Bildungsmaßnahme die richtige ist  und welcher Anbieter für Sie in Frage kommt. 2015 besuchten insgesamt 4.751 Soldatinnen und Soldaten die bundeswehreigenen Fachschulen, es wurden 53 verschiedene Ausbildungsberufe erlernt und 6.230 zivilberufliche Prüfungen abgelegt.

Mit Unterstützung des BFD erarbeiten Sie sich während und im Anschluss an Ihre Dienstzeit einen hohen Qualifikationsgrad für ihren Zivilberuf und sind damit für potenzielle Arbeitgeber gefragte Fachkräfte. 2014 konnten über 93 Prozent der ausgeschiedenen Soldaten erfolgreich in den zivilen Arbeitsmarkt eingegliedert werden, mehr als 90 Prozent davon innerhalb von sechs Monaten.

Ihr Erfolg ist auch unser Erfolg! Lassen Sie sich von uns beraten!