• Neuer Inhalt
  • Zum Beratungsstellenfinder
  • Suche

Was ist zu erwarten?

Sie haben vermutlich viele Fragen über das Leben in der Bundeswehr, die Sicherheit Ihres Sohnes oder Ihrer Tochter und wie man während der Einsätze in Verbindung bleibt. Diese Fragen werden wir hier beantworten.

 

Aktiv oder Reserve?

Der militärische Dienst kann in zwei Dienstverhältnisse unterschieden werden: Aktiver Dienst oder Reservedienst.

Im aktiven militärischen Dienst sind unsere Soldatinnen und Soldaten die dienstbereite Vollzeittruppe. Sie erfüllen die benötigten Aufträge und führen die Dienstpflichten in den alltäglichen Operationen aus. Generell beträgt die aktive Dienstzeit zwischen 6 Monaten und 13 Jahren.

Im Reservedienst der Bundeswehr behalten Soldatinnen und Soldaten ihre zivilen Berufsverhältnisse und trainieren in Teilzeit. Diese Dienstzeiten variieren, abhängig von Funktion und Standort des Soldaten.


Mannschaften, Unteroffiziere oder Offiziere?

Die Mannschaften sind das Rückgrat der Bundeswehr. Ganz wie in einem zivilen Unternehmen hat jeder Mannschaftsdienstgrad erlernte Spezialkenntnisse und trägt eine Rolle in ihrer oder seiner Einheit. Die Dienstgrade reichen von Schütze/Flieger/Matrose bis zum Oberstabsgefreiten.

Die Unteroffiziere sind spezialisierte Experten oder Trainer. Sie bilden die technische Basis der Teilstreitkräfte.

Offiziere sind die Steuerer und Planer der Streitkräfte. Ihre generelle Aufgabe besteht in der Führung ihrer Soldatinnen und Soldaten.

 

Was ist Einsatz?

In fast jeder militärischen Karriere kommen die Soldatinnen und Soldaten in Berührung mit den Einsätzen der Bundeswehr, häufig in fremden Ländern. Die Verlegung von Material und Personal nennt man Einsatz.

Abhängig von den individuellen Funktionen der Einheiten oder der politischen Situation des Landes können bei diesen Einsätze auch Kampfhandlungen entstehen. Daneben werden Bundeswehrsoldaten auch zur Katastrophenhilfe oder zu humanitärer Unterstützung eingesetzt. Die Dauer der Einsatzverwendungen variiert dabei zwischen einem Monat und einem Jahr.


Vorbereitung

Die Verwendung in einem Einsatz hängt von den militärischen Spezialkenntnissen und den Operationsfeldern der jeweiligen Einheit ab. Ärzte und Pflegepersonal werden beispielsweise regelmäßig in einer relativen Distanz zum Kampfgeschehen eingesetzt. Dennoch gibt es keine gültige Voraussage, ob einem Soldaten eine Kampfsituation im Laufe der Karriere begegnet oder nicht.

Soldatinnen und Soldaten werden gelegentlich zum Dienst in gefährlichen Situationen beordert. Gerade deswegen werden alle – unabhängig von Dienstgrad, Verwendung oder Einheit – in einem intensiven und spezialisierten Training auf die Härten von Einsatzszenarien  und die jeweilige Mission im Operationsgebiet vorbereitet.

 

Unterstützung für Familien

Die Bundeswehr bietet eine Vielzahl an Kontakt- und Beratungsmöglichkeiten für die Soldatinnen und Soldaten sowie deren Familien und Angehörige. Hier können die Herausforderungen des Auslandseinsatzes für die Angehörigen in verschiedenen Beratungseinrichtungen, in Form psychologischer Hilfe und weiteren Unterstützungsleistungen besprochen werden. Hier finden Sie eine Liste der entsprechenden Angebote:

  • Psychologische Vorbereitung/Familienbetreuung
  • Militärseelsorge
  • Sozialdienst der Bundeswehr


Reservedienstleistende im Einsatz

Die Entsendung eines Angehörigen der Reserve entspricht weitgehend dem aktiven Dienst. Es gibt aber einige Unterschiede. In dieser Zeit ist dann auch das ursprüngliche Arbeitsverhältnis rechtlich geschützt.