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Familienbetreuung

Bei den Auslandseinsätzen der Bundeswehr ist Fürsorge und Betreuung für Partner und Familien der Soldatinnen und Soldaten besonders wichtig. Vor allem die oft langen Trennungszeiten und der fordernde Einsatz bringen für viele Betroffene neue Erfahrungen und Änderungen der Lebensumstände mit sich. Die Familienbetreuungszentren und Familienbetreuungsstellen sind wichtige Bindeglieder zwischen den Soldatinnen und Soldaten im Einsatzland und ihren Angehörigen daheim. Sie wollen ihnen darüber hinaus helfen, Angehörige von Soldaten und Soldatinnen persönlich kennen zu lernen, die - wie der eigene Partner - im Einsatz sind.

Familien und Angehörige sollen die Gelegenheit erhalten, mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen und Erfahrungen auszutauschen. Unsere Fachleute können bei der Bewältigung von Problemen oder schwierigen Situationen helfen. Die Familienbetreuungsorganisation der Bundeswehr steht mit 31 hauptamtlichen Familienbetreuungszentren und bis zu 50 Familienbetreuungsstellen nahezu flächendeckend jederzeit hilfreich zur Seite.

Jeder Einsatzteilnehmer oder jede Einsatzteilnehmerin wählt vor der Verlegung in den Einsatz für seine Angehörigen ein bestimmtes Familienbetreuungszentrum oder eine Familienbetreuungsstelle in der Nähe des Familienwohnortes, welches die Familie für die Dauer des gesamten Einsatzes betreuen wird. Das Familienbetreuungszentrum ist die Ansprechstelle bei Fragen und Problemen aller Art. An sieben Tagen in der Woche und 365 Tagen im Jahr – und das 24 Stunden am Tag – ist das hauptamtliche Personal der Familienbetreuungszentren persönlich erreichbar.

Bei einem breiten Angebot an gemeinsamen Veranstaltungen lernen die Betroffenen durch das miteinander Reden, den ständigen Austausch von Erfahrungen sowie dem Miterleben und Mitgestalten von gemeinsamen Aktivitäten und Aktionen mehr über sich und Andere und erleichtern sich schon dadurch gegenseitig bei der Bewältigung der Trennung.