Bundeswehr Olympix 2016

Bw Olympix 2016

Sie gingen an ihre Grenzen!

Erfahrt alles über unser Olympix-Wochenende vom 03. bis 05.06. in Warendorf.

Ein Gruppenfoto aller Teilnehmer von Bundeswehr Olympix 2016.

Großes Lob an alle Teilnehmer. Klasse Leistung!

Foto: © Bundeswehr / Stephan Ink

Bundeswehr Olympix 2016: Teamgeist. Kameradschaft. Zusammenhalt. 

Rund 280 Mädchen und Jungen haben am vergangenen Wochenende bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen 28 Grad an den Bundeswehr Olympix teilgenommen. Jedes Team, das an der Sportschule der Bundeswehr antrat, bestand aus fünf Teilnehmerinnen oder Teilnehmern. Ihnen zur Seite standen eine Soldatin oder ein Soldat als Teamleiterin bzw. Teamleiter. Sie gaben hilfreiche Tipps bei den einzelnen Stationen und halfen mit einer ordentlichen Portion Motivation.

Die Sportlehrer der Sportfördergruppe Warendorf bereiteten jedes Team mit einem professionellen Aufwärmtraining vor dem Start optimal auf die körperliche Herausforderung vor. Dann ging es los: Eine 6,8 km lange Strecke mit 19 Stationen erwartete die Teams, auf der sie Zusammenhalt und Sportsgeist unter Beweis stellen mussten.

„Man kriegt schon vom Mitfiebern Muskelkater!“

Ein Jugendlicher balanciert über ein Wasserhindernis

… Kraft, Ausdauer…

Foto: © Bundeswwehr / S. Ink

Viele Teams, die später starteten oder den Parcours schon gemeistert hatten, verteilten sich über das gesamte Gelände, um die anderen Teams anzufeuern. Die Kameradschaft ging über die eigenen Gruppengrenzen hinaus – wie bei der Bundeswehr auch.
Aber nicht nur die Stationen – beispielsweise Sandgruben, instabile Ponton-Brücken, Heuballenberge – begeisterten; auch die Möglichkeit, die Bundeswehr einmal von Nahem kennenzulernen, wurde ausgiebig genutzt. Die unterschiedlichen Streitkräfte waren natürlich ebenfalls vertreten und standen den Neugierigen Rede und Antwort. Und auch selbst ausprobieren war möglich, beispielsweise konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die ausgestellten Panzer setzen oder einen Flug- und Schiffssimulator der Marine ausprobieren.

„Alles ist drin, wenn man im Team arbeitet.“

Eine Gruppe hilft dem letzten Mann beim Hindernisüberwinden.

Hier kämpfen alle für einen.

Foto: © Bundeswehr / Stephan Ink

Die letzte Station des Parcours war der „Gipfelstürmer“: Eine Quarterpipe wurde mit Gummimatten verkleidet und regelmäßig mit einem Wasserschlauch nass gespritzt. Wenn die Teams hier ankamen, hatten sie bereits knapp 7 Kilometer voller Anstrengung hinter sich und sind noch nass von der „Rutsche“, eine der vorherigen Stationen. Einige schafften es mit ordentlichem Anlauf auf Anhieb nach oben. Viele rutschten aber wieder herunter. Sie konnten die Station auslassen und Strafsekunden in Kauf nehmen – doch aufzugeben kam für niemanden infrage. Alle Teilnehmer wurden mit tosendem Jubel angefeuert. Wer oben ankam, half sofort den nächsten Teamkameraden beim „Gipfelsturm“ und zog sie an Händen und Füßen auf das letzte Hindernis. „Teamzusammenhalt ist das A und O!“ – da waren sich alle einig. 


„Ich würde auf jeden Fall nächstes Jahr wieder dabei sein.“

Ein weibliches Teilnehmerteam beim Zieleinlauf.

Gemeinsam durchs Ziel.

Foto: © Bundeswehr / Stephan Ink

„Ich liebe die Bundeswehr – genau wegen diesem Zusammenhalt! Einfach der Hammer!“ schwärmt der 16-jährige Pascal. Für ihn steht fest: Nach der Schule geht es zur Bundeswehr. Und er hat auch schon genaue Pläne: „Ich will entweder Fallschirmjäger oder Gebirgsjäger werden!“ 

Die 16-jährige Anna ist mit ihren Freundinnen angereist und gerade durchs Ziel gekommen. „Wir sind so dankbar für diese Aktion. Am Wochenende shoppen gehen kann man immer, aber das hier ist was richtig Besonderes.“ – trotz der Erschöpfung überwog im Ziel der Stolz über das Gemeisterte und die Freude darüber, ein außergewöhnliches Wochenende erlebt zu haben.

Die Bundeswehr-Olympix 2016