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Stabsunteroffizier Christina Schwanitz beim Kugelstoßen im Stadion.

Stabsunteroffizier Christina Schwanitz beim Kugelstoßen.

Foto: © picture alliance / Sven Simon

Stabsunteroffizier Christina Schwanitz wurde Sportlerin des Jahres 2015.

Stabsunteroffizier Christina Schwanitz wurde Sportlerin des Jahres 2015.

Foto: © Bundeswehr / imago

Sportlerin des Jahres: Christina Schwanitz holt sich den Titel

Es ist der krönende Abschluss eines erfolgreichen Jahres: Stabsunteroffizier Christina Schwanitz ist Sportlerin des Jahres 2015. Die Kugelstoßerin nahm ihre Auszeichnung am vierten Advent in Baden Baden vor 700 geladenen Gästen mit Tränen in den Augen entgegen.

Schwanitz setzte sich bei der Wahl mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur vier Punkten gegen die Speerwurf-Weltmeisterin Katharina Molitor durch.

Im August hatte die gebürtige Dresdnerin mit einer Weite von 20,37 Metern die Goldmedaille bei der Weltmeisterschaft in Peking gewonnen – 16 Jahre nach dem letzten deutschen Triumph von Astrid Kumbernuss. Zudem sicherte sie sich den Sieg im Diamond Race, einer Serie von Leichtathletik-Meetings.

„Das ist natürlich hammergeil, dieses Jahr ist das Jahr für mich", sagte Schwanitz. „Ich habe die WM gerockt." Dabei schien ihre Karriere vor einem Jahr wegen Problemen im Knie bereits beendet. „Und dann so eine Saison zeigen zu können, das kann man gar nicht in Worte fassen“, freute sich die 29-Jährige, die sich in ihrer Dankesrede jedoch auch über den mangelnden Stellenwert der Leichtathletik beklagte.


Bundeswehr auch in der Mannschaft des Jahres gut vertreten

Auch bei der Wahl zur Mannschaft des Jahres durften sich Spitzensportler der Bundeswehr freuen. Hier gewann das Quartett der Nordischen Kombinierer mit Hauptfeldwebel Tino Edelmann, Oberfeldwebel Eric Frenzel, Stabsunteroffizier Fabian Rießle und Johannes Rydzek. Die Vier hatten bei der WM im schwedischen Falun nach 28 Jahren wieder Teamgold für Deutschland gewonnen.

Bei den Männern wurde Triathlet Jan Frodeno ausgezeichnet, der in diesem Jahr den Ironman auf Hawaii gewonnen hatte. Er löste Stabsunteroffizier Robert HartingLink öffnet sich in neuem Fenster ab, der den Preis zuvor drei Jahre in Folge abräumte.