Häufig gestellte Fragen - Frequently asked questions

Willkommen zu den FAQ! Hier werden Ihre Fragen über die Bundeswehr, über den Soldatenberuf und zivile Karrierefragen beantwortet!

Was ist was?

Sie haben sich sicherlich schon mal gefragt, was die ganzen Abkürzungen wie zum Beispiel ACFüKrBw und Begriffe wie Berufsförderungsdienst zu bedeuten haben. Wir haben hier einige Bezeichnungen aufgegriffen, damit Sie die Bundeswehr besser verstehen.

Das Assessmentcenter für Führungskräfte der Bundeswehr in Köln nimmt die Bewerbungen für die Offizierlaufbahn oder die zivilen Führungskräfte entgegen und führt den Einstellungstest durch. Hier lernen Sie das ACFüKrBw näher kennen.

Nach Absenden Ihrer Bewerbung folgt der zweite wichtige Schritt Richtung Karriere in der Bundeswehr.

Sie werden von einem Karrierecenter (KarrC) zur Eignungsuntersuchung und Auswahlverfahren eingeladen. In den Karrierecentern mit Assessment werden Bewerberinnen und Bewerbern für einige militärische und zivile Laufbahnen auf Eignung, Leistung und Befähigung für die Bundeswehr geprüft.

Da die umfangreichen Maßnahmen und Möglichkeiten des Berufsförderungsdienstes (kurz: BFD) hier den Rahmen sprengen würden, möchten wir Sie an dieser Stelle gerne zum BFD weiterleiten. Erfahren Sie alle wichtigen Informationen zum BFDLink öffnet sich in neuem Fenster.

Rund um den Bund

Es gibt Informationen, die man sich aneignen kann - wenn man möchte. Und es gibt Informationen, die man unbedingt wissen will. Hier finden Sie alles, was Sie vielleicht über die Bundeswehr und eine Karriere in den Streitkräften wissen möchten.

Natürlich, Ihr zuständiger Karriereberater wird Ihnen gerne weiterhelfen und mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Nein, denn alles was Sie für Ihren täglichen Dienst benötigen, wird Ihnen von der Bundeswehr gestellt. Und die Uniform gehört natürlich auch dazu.

Oberst? Feldwebel? Hauptmann? - Was was ist und wie die richtige Reihenfolge ist, wie so ein Dienstgradabzeichen aussieht und wo die Unterschiede liegen, erfahren Sie auf unserer Bundeswehrseite. Hier geht es zu den DienstgradenLink öffnet sich in neuem Fenster.

Sie können selbstverständlich Standortwünsche äußern, wir werden versuchen Ihre Wünsche zu erfüllen.

Zu Beginn Ihrer Dienstzeit, während der Grundausbildung und anderer Lehrgänge werden Sie in der Kaserne untergebracht werden. Bis zum 25. Lebensjahr sind Sie kasernenpflichtig. In der Regel erhalten Sie aber bereits wesentlich früher in Ihrer Stammeinheit die Erlaubnis, bis zum Dienstbeginn außerhalb der Kaserne zu schlafen. Der bekannte Zapfenstreich ist nur noch in Einzelfällen üblich.

Ja, es gibt die sogenannte Eignungsübung und die widerrufliche Verpflichtungserklärung. Die Eignungsübung richtet sich an Bewerber, die eine abgeschlossene Berufsausbildung mitbringen und berufsnah eingesetzt werden. Während der Eignungsübung kann man jederzeit auf eigenen Antrag entlassen werden. Die widerrufliche Verpflichtungserklärung ermöglicht allen anderen Bewerber ebenfalls das Verpflichtungsverhältnis zu beenden und die Bundeswehr zu verlassen.

Eine Frage, die jeden irgendwann irgendwo interessiert. Hierzu finden Sie die derzeit gültigen Gehaltsgruppen mit dem folgenden Link:

Besoldungstabelle BBesO 03/2016


Im Sanitätsdienst der Bundeswehr finden Sie viele medizinische Berufe. Schauen Sie doch mal in unsere Informationen zum Sanitätsdienst.

Soldaten haben in der Regel eine 41 Stunden Woche. Es kann allerdings sein, dass Sie im Rahmen eines Sonder- oder Zusatzdienstes längeren Dienst leisten. Diese Überstunden werden regelmäßig durch Freizeitausgleich abgegolten, in Ausnahmefällen aber auch finanziell. Soldat sein ist aber definitiv kein 7 bis 16 Uhr Job.

Nein. Grundsätzlich sind Soldaten und Soldatinnen in einem ähnlichen Beschäftigungsverhältnis des öffentlichen Dienstes wie Beamtinnen und Beamte. Es gibt allerdings einige rechtliche Unterschiede. Als Soldat (m/w) auf Zeit (SaZ) zum Beispiel ist man nur in einem zeitlich begrenzten Dienstverhältnis und erwirbt keine Pensionsansprüche (der Bund zahlt für SaZ nach ihrer Dienstzeit Beiträge in die Rentenversicherung nach). Erst als Berufssoldatin oder Berufssoldat sind Sie dann rechtlich dem Lebenszeitbeamten (m/w) ähnlich. Die beiden Dienstverhältnisse bleiben dennoch nur bedingt vergleichbar.

Sehr wichtig! Im Rahmen einer ärztlichen Untersuchung durch einen Bundeswehrarzt oder -ärztin wird Ihre gesundheitliche Eignung für den Dienst in den Streitkräften festgestellt. Im Ergebnis dieser ärztlichen Untersuchung kann es sein, dass Sie für eine Einstellung als Soldatin oder Soldat oder für bestimmte Verwendungen nicht geeignet sind.

Sehr wichtig! Der Beruf des Soldaten fordert ein hohes Maß an körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit. Alle Soldaten und Soldatinnen müssen ständig ein Mindestmaß an militärischen Grundfertigkeiten beherrschen. Sämtliche Ausbildungen in den Streitkräften setzen das Beherrschen dieser individuellen Grundfertigkeiten (IGF) voraus. Darunter fallen Märsche, der Basis-Fitness-Test (kurz: BFT, ein Sporttest mit verschiedenen Disziplinen), Schießausbildung, Erste Hilfe, ABC-Ausbildung (Schutz vor atomaren, biologischen und chemischen Kampfmitteln), Schwimmen und jede Art von Ausdauersport.

Die Beförderung erfolgt nach dem Grundsatz von Eignung, Leistung und Befähigung.

Ja. Soldatinnen und Soldaten sind Staatsbürger und unterliegen wie alle anderen Bürger den allgemeinen Gesetzen, dennoch gibt es einige spezielle Normen, die das besondere Verhältnis des Staates zu ihnen und den Umgang der Soldaten untereinander regeln. Dazu zählen vor allem das Soldatengesetz, das Soldatenbeteiligungsgesetz und das Soldatenversorgungsgesetz. 

Es ist oft so, dass man als Soldatin oder Soldat sehr lange Stehzeiten an einem Standort hat, manchmal sogar für den größten Teil der Dienstzeit. Das wird aber nicht immer der Fall sein. Eine Versetzung aus dienstlichen Gründen kann jeden treffen, heutzutage allerdings zum Glück weniger oft als früher.

Ja. Ein Schülerbetriebspraktikum ist fast immer möglich. Ihr Karriereberater ist dafür genau der richtige Ansprechpartner. Hier geht es zu Ihrem Karriereberater in Ihrer Nähe.

Nein, aber alle Soldaten auf Zeit können schwimmen. Der eine gut, der andere weniger gut.

Das hängt von mehreren Faktoren ab, zum Beispiel welche Laufbahn Sie eingeschlagen haben oder einschlagen wollen. Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrem Karriereberater ganz in der Nähe.

Der einfachste Weg auf die Gorch Fock ist über die Gangway. Da dies aber nicht so einfach werden wird, müssten Sie sich schon für die Laufbahn der Offiziere der Marine entscheiden. Dann absolvieren Sie einen Teil Ihrer Ausbildung auf der Gorch Fock. Es gibt aber auch die Möglichkeit, in der Laufbahn der Feldwebel / Bootsleute den Dienst auf der Gorch Fock zu verrichten. Kommen Sie an BordLink öffnet sich in neuem Fenster.

Die grundsätzliche Aufgabe eines Hundeführers bei der Bundeswehr ist zwar ähnlich, aber nicht gleich. Im Gegensatz zu Polizeihunden suchen die Bundeswehrhunde nur in seltenen Fällen nach Drogen. Sprengstoff und Bomben sind da eher deren Fachgebiet. Es gibt aber auch Diensthunde, die für den Personenschutz eingesetzt werden.

Wenn Ihr Dienstposten einen Führerschein erfordert, erhalten Sie bei der Bundeswehr eine entsprechende Ausbildung. Der Bundeswehr-Führerschein kann dann beim zuständigen Amt (Führerscheinstelle) in einen zivilen Führerschein umgeschrieben werden.

Frauen bei der Bundeswehr

Seit dem 1. Januar 2001 hat die Bundeswehr ein anderes Gesicht: Den Frauen stehen seit diesem Zeitpunkt alle militärischen Verwendungen offen!

Seit 2001 können Frauen sich für jede Verwendung in den Streitkräften bewerben.

Ja, es gibt diverse frauentypische Uniformteile. Zum Beispiel Röcke und Blusen bei der Ausgehuniform.

Ja natürlich. Die Bundeswehr macht da keine Unterschiede. Soldat ist Soldat - egal ob männlich oder weiblich.

Natürlich stellt die Bundeswehr auch werdende Mütter ein. Es sollte natürlich beachtet werden, dass bei der Vorstellung in den Karrierecentern der Bundeswehr oder beim Assessmentcenter für Führungskräfte der Bundeswehr ein Sporttest stattfindet - der auch bestanden werden muss.

Sofern keine weiteren Einschränkungen bestehen, haben junge Mütter die gleichen Möglichkeiten wie alle anderen Bewerber auch. Sollten zum Beispiel beide Elternteile arbeiten, kann auf Wunsch eine Teilzeitstelle beantragt werden. Dies ist allerdings nicht in allen Verwendungen praktisch umsetzbar.

Alles rund um die Bewerbung

Haben Sie sich schon mal gefragt wie so eine Eignungsfeststellung abläuft? Wo und wie Sie untergebracht werden? Oder wann die Termine zur Einstellung sind? Wenn ja, dann können Sie hier weitere interessante Informationen für Ihre Bewerbung bei der Bundeswehr nachlesen.

Der erste Schritt für Sie wäre unser Bewerbungsbogen, den Sie auf der Karriereseite als Download finden, oder Sie gehen direkt zu Ihrem Karriereberater.

Der Karriereberater ist Ihr Ansprechpartner. Er klärt Fragen in einem persönlichen Gespräch und nimmt die Bewerbung entgegen. Den fertig ausgefüllten Bewerbungsbogen leitet er an ein Karrierecenter der Bundeswehr oder das Assessmentcenter für Führungskräfte der Bundeswehr weiter. Den für Sie zuständigen Karriereberater finden Sie hier oder unter der kostenfreien Karrierehotline 0800 9800880.

Bewerbungsbogen (einfach), Zusatzfragebogen (einfach), Lebenslauf (tabellarisch), Geburtsurkunde/Abstammungsurkunde/Auszug aus dem Familienstammbuch, auf freiwilliger Basis kann ein Passbild beigefügt werden, Nachweis über den Schulabschluss (oder letztes ausgehändigtes Zeugnis). Darüber hinaus sind folgende Unterlagen einzureichen, falls dies für Sie zutreffend ist: Studiennachweise, Gesellen-, Gehilfen-, Facharbeiter-, Meisterbrief; Arbeitszeugnisse bzw. Arbeitsbescheinigungen, finanzielle Verpflichtungen (Kreditvertrag, Ratenkauf), Registrierschein bzw. Aufnahmeschein bei Flüchtlingen/Aussiedlern/Übersiedlern/Vertriebenen.

Hinweis zur Datenschutzerklärung:

Um Sie individuell beraten zu können, benötigen wir personenbezogene Daten von Ihnen. Hierzu bitten wir Sie, die Einwilligung zur Speicherung personenbezogener Daten (Download per PDF) vor dem Ausfüllen des Kontaktformulars zu lesen. Für ein persönliches Beratungsgespräch muss dieses Formular ausgefüllt und bei Minderjährigen zusätzlich von der/dem Erziehungsberechtigten unterschrieben mitgebracht werden.

Hier geht es direkt zu den Downloads.

Ja, das sogenannte Eignungsfeststellungsverfahren. Um Ihre Qualifikation für den Dienst bei der Bundeswehr zu überprüfen, haben wir ein standardisiertes Testverfahren entwickelt, welches von den Karrierecentern der Bundeswehr und dem Assessmentcenter für Führungskräfte der Bundeswehr durchgeführt wird.

Der Test gliedert sich wie folgt: Medizinische Eignungsuntersuchung, Sporttest, Vorstellungsgespräch, Studienberatung für Offiziere und ein Gruppensituationsverfahren für Feldwebel und Offiziere. Mehr zum Thema Eignungsfeststellungsverfahren.

Die Unterbringung erfolgt bei den jeweiligen Karrierecentern der Bundeswehr bzw. beim Assessmentcenter für Führungskräfte der Bundeswehr und ist für Sie kostenlos. Natürlich werden auch die Kosten für die Anreise und Verpflegung von uns übernommen.

Der Basis Fitness Test der Personalgewinnung (BFT PersG)

Dieser Sporttest wird in den Karrierecentern sowie im Assessmentcenter für Führungskräfte der Bundeswehr durchgeführt. Er besteht aus drei Prüfungsstationen: 1. Station: 11 x 10m Sprinttest 2. Station: Klimmhang 3. Station: 3.000m Fahrradergometer. Beim 11 x 10m-Sprinttest kommt es auf gute Koordination und natürlich Geschwindigkeit an! Sie sollten beim Sprinttest schneller als 60 Sekunden sein. Grundposition: Auf einer Gymnastikmatte in Bauchlage, die Arme seitlich neben dem Körper abgelegt. Bei „Fertig - los“ sprinten Sie so schnell wie möglich um die 10 Meter entfernte Wendepylone und wieder zurück. An der Gymnastikmatte wieder angekommen, umlaufen Sie die Begrenzungspylonen, legen sich zügig wieder in die Bauchlage, die Hände berühren sich hinter dem Rücken. Nach dem sechsten Aufstehen (also nach 5 Runden) spurten Sie bis zur Höhe der Wendepylone; dort wird die Zeit gestoppt. Denken Sie nach dem Sprinttest an das lockere Auslaufen, um den Kreislauf wieder zu beruhigen (dynamischer cooldown).

Als zweite sportliche Betätigung steht der sogenannte Klimmhang auf dem Programm. Hierbei sollen Sie so lange wie möglich in der Endposition eines Klimmzuges verharren. Fünf Sekunden ist hier die Minimalforderung. Ziel ist es: So lange wie möglich in einer Endposition eines Klimmzuges zu verharren. Schulterbreit und im Kammgriff (Handrücken zeigt vom Körper weg) umfassen Sie z. B. eine Reckstange. Auf Kommando/Startsignal heben Sie die Beine etwas an oder der Kasten(Starthilfe) wird entfernt. Jetzt gilt es, solange wie möglich diese Position zu halten. Die Zeit wird gestoppt, sobald das Kinn die Höhe der Reckstange unterschreitet.

Nach diesem Test sollten Sie einen Schluck Wasser zu sich nehmen, um sich für den abschließenden Fahrradergometertest schnell zu erholen. Ein 3.000m Fahrradergometertest, ist der dritte Teil des Sporttests. Die Strecke ist so schnell wie möglich sitzend zu bewältigen. Nach der Aufwärmphase (eine Minute bei 70 Watt) beginnt der Test. Sie können während des Tests die Wattzahl individuell anpassen. Sollten Sie lieber weniger Watt radeln wollen, müssen Sie die Anzahl der U/min deutlich erhöhen, um noch rechtzeitig "ins Ziel zu kommen". Bei Erhöhung der Wattzahl und gleichbleibender U/min kommen Sie schneller ins Ziel. Anhalt: Bei 130 Watt und 80 U/min. müssen Sie 6:30 min durchhalten, um die Mindestanforderung zu schaffen. Die drei Prüfungsstationen sind in der oben angegebenen Reihenfolge abzulegen.

Der Basis Fitness Test gilt als erfüllt, wenn Sie alle Prüfungssituationen mit der Mindestanforderung erfüllt haben. Sollten Sie ausschließlich am Sporttest scheitern, können Sie innerhalb von sechs Monaten diesen Prüfungsteil wiederholen.

Sie brauchen nicht viel. Lediglich für den Sporttest benötigen Sie private Sportkleidung und Schuhe. Für das Vorstellungsgespräch wird ein gepflegtes Auftreten empfohlen.

Sie bekommen mit der Einladung zum Einstellungstest einen Gutschein für einen Fahrausweis der Deutsche Bahn übersandt, mit dem Sie aus ganz Deutschland zu Ihrem zugeteilten Karrierecenter der Bundeswehr oder dem Assessmentcenter für Führungskräfte der Bundeswehr fahren können.

Für die Laufbahn der Mannschaften, Unteroffiziere und Feldwebel können Sie sich das ganze Jahr über bewerben. Für die Laufbahn der Offiziere ist am 01. März des laufenden Jahres Bewerbungsschluss. In der Regel werden Offiziere zum 01. Juli eingestellt. Nähere Einzelheiten erklärt Ihnen der für Sie zuständige Karriereberater. Hier gehts weiter zur Karriereberatersuche.

Laufbahnen und Möglichkeiten

Wenn man Bundeswehr hört, dann denkt man als erstes: "Ich werde Soldat". Doch einfach "nur" Soldat? Hier haben Sie Gelegenheit herauszufinden, welche unterschiedlichen militärischen Karrieremöglichkeiten Sie bei der Bundeswehr haben.

Mit dem Hauptschulabschluss können Sie in die Laufbahn der Mannschaften oder in die Laufbahn der Fachunteroffiziere des allgemeinen Fachdienstes, z. B. als Fallschirmjäger oder als Fahrer eines Kampfpanzers einsteigen. Eine Vielzahl von Tätigkeiten sind möglich. Näheres hier zur Mannschaftslaufbahn.

Mit einem Realschulabschluss können Sie in die Laufbahn der Feldwebel im Truppendienst oder in die Laufbahn der Feldwebel im allgemeinen Fachdienst eingestellt werden.

Mit dem Abitur können Sie Offizier werden und aus einer Vielzahl von Studienfächern wählen. Hier finden Sie alles zu Ihrer Karriere mit Abitur.

Wenn man einen für die Bundeswehr verwertbaren Beruf erlernt hat, wird man mit einem höherem Dienstgrad eingestellt. Hier können Sie mehr erfahren über Ihre Karriere mit Beruf.

Es wird schon darauf geachtet, dass man berufsbezogen eingesetzt wird. In diesem Fall ist sogar eine Einstellung mit höherem Dienstgrad möglich.

Feldwebel des Truppendienstes arbeiten als militärische Vorgesetzte in allen Teilstreitkräften und militärischen Organisationsbereichen (Heer, Luftwaffe, Marine, Sanitätsdienst und Streitkräftebasis). Wir ermöglichen Ihnen hier den unmittelbaren Einstieg in die Funktion des klassischen, militärischen Führers. Hier noch ein paar Informationen zum Feldwebel im Truppendienst.

Als Feldwebel des allgemeinen Fachdienstes steht Ihnen ein sehr breites Spektrum an Verwendungen offen. Sie übernehmen die Verantwortung für ein bestimmtes Fachgebiet. Vor allem technische, verwaltende oder betriebliche Aufgaben mit Führungsverantwortung gehören zu Ihrem Leistungsspektrum. Mehr zum Feldwebel im allgemeinen Fachdienst.

Die Verpflichtungsdauer für die Mannschaften beträgt mindestens 2 Jahre. Hier geht es zur Laufbahn der Mannschaften.

Die Verpflichtungsdauer für die Unteroffiziere beträgt mindestens 8 Jahre. Hier geht es zur Laufbahn der Unteroffiziere / Fachunteroffiziere.

In der Laufbahn der Feldwebel verpflichten Sie sich für mindestens 12 Jahre. Hier geht es zur Laufbahn der Feldwebel.

Die Verpflichtungsdauer für die Offiziere beträgt mindestens 13 Jahre. Hier geht es zur Laufbahn der Offiziere.

Sie müssen mindestens ein Musikinstrument spielen können. Lesen Sie dazu mehr in unserem Berufsprofil Feldwebel des Militärmusikdienst.

Aus- und Weiterbildung / Studium

Zivilberufliche Aus- und Weiterbildung oder Studium: Hier finden Sie mehr Fakten dazu.

Im Rahmen einer Berufsförderungsdienstmaßnahme kann man in der Abendschule einen Schulabschluss erwerben. Während des Dienstes ist dies nicht vorgesehen.

Sie haben keine verwertbare Berufsausbildung? Dann besteht die Möglichkeit im Rahmen der Fachunteroffzier- und Feldwebellaufbahn (im Fachdienst) eine zivilberufliche Aus- und Weiterbildungsmaßnahme (ZAW) zu absolvieren. Dieser Beruf ist unter anderem Voraussetzung, um Feldwebel werden zu können. Das Spektrum reicht von Kfz-Mechaniker (m/w) bis hin zu IT-System- oder Reiseverkehrskaufmann (m/w). Hier erfahren Sie mehr zur BerufsausbildungLink öffnet sich in neuem Fenster.Link öffnet sich in neuem Fenster

Primär studiert man an den Universitäten der Bundeswehr in Hamburg und in München. Ferner stehen der Bundeswehr an verschiedenen zivilen Universitäten Studienplätze, zum Beispiel für das Medizinstudium, zur Verfügung.

Geisteswissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Sozialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und Medizin. Die Universitäten der Bundeswehr wurden auf Bachelor- und Masterabschluss umgestellt. Finden Sie hier dazu mehr.

Im Gegensatz zu zivilen Universitäten gibt es bei den Bundeswehr-Universitäten Trimester und keine Semester. Die reguläre Studiendauer bei der Bundeswehr beträgt bei einem Masterabschluss dann etwa vier Jahre.

Zuerst absolvieren Sie die allgemeine Grundausbildung. Nach einem kurzem Aufenthalt in Ihrer Stammeinheit werden Sie je nach Laufbahn unterschiedliche militärische und fachliche Ausbildungsmodule absolvieren. Diese unterscheiden sich je nach Laufbahn und Verwendung erheblich. Genauere Informationen bekommen Sie bei Ihrem Karriereberater/Ihrer Karriereberaterin.

Auslandseinsätze

Da sich die Bundeswehr auch in internationalen Krisenfällen und Konflikten beweisen muss, kann es natürlich vorkommen, dass man an einem Einsatz teilnimmt. Darüber sollte man sich auch bewusst sein, wenn man Soldat in den Bundeswehr werden möchte.

Einsätze in Krisengebieten gehören zum Spektrum eines Soldaten - egal ob Unteroffizier, Feldwebel oder Offizier. Das bedeutet, dass man sich bei der Wahl des Soldatenberufes darüber klar sein muss, dass die Teilnahme an derartigen Einsätzen erforderlich werden kann.

Erfahren Sie mehr zu den Einsätzen der BundeswehrLink öffnet sich in neuem Fenster.

Informationen zu den Einsätzen - wo sie sind und aktuelle Informationen erhalten Sie unter: www.einsatz.bundeswehr.deLink öffnet sich in neuem Fenster.

Gesundheit und Soziales

Zahle ich Rentenversicherung? Braucht man eine Krankenkasse bei der Bundeswehr? Viele wissen wenig bis gar nichts davon, wie die soziale Absicherung seitens der Bundeswehr gegenüber ihren Soldaten organisiert ist. Das sind wichtige Fragen - und hier werden sie beantwortet.

Die Vereinbarkeit von Familie und Dienst hat für Bundeswehr einen hohen Stellenwert. Lesen hier mehr über Familie und Dienst.

Soldaten haben in der Regel eine 41 Stunden Woche. Es sind Zusatzdienste möglich.

Die Pflegeversicherung ist gesetzlich festgelegt. Sie ist Pflicht - natürlich auch für Soldaten.

Sie erhalten für die Dauer Ihrer Dienstzeit eine unentgeltliche truppenärztliche Versorgung.

Nein, aber nach Beendigung des Dienstverhältnisses zahlt die Bundeswehr den Grundbetrag der gesetzlichen Rentenversicherung für die Dauer der Verpflichtung nach. Mehr zum Thema VorsorgeLink öffnet sich in neuem Fenster.

Nein. Auch die Ausbilder müssen sich unter anderem an die Menschenrechte, das Soldatengesetz, die Zentralen Dienstvorschriften und vieles mehr halten. Wenn diese dagegen verstoßen sollten, haben Sie das Recht, sich darüber zu beschweren.

Zu Beginn Ihrer Dienstzeit während der Grundausbildung und anderer Lehrgänge werden Sie in der Kaserne untergebracht werden. Bis zum 25. Lebensjahr sind Sie kasernenpflichtig. In der Regel erhalten Sie aber bereits wesentlich früher in Ihrer Stammeinheit die Erlaubnis, bis zum Dienstbeginn außerhalb der Kaserne zu schlafen. Der bekannte Zapfenstreich ist nur noch in Einzelfällen üblich.

Nein. Familienmitglieder können leider nicht zum Truppenarzt. Die truppenärztliche Versorgung ist ausschließlich Soldaten vorbehalten. Familienmitglieder sind beihilfeberechtigt, d. h. die Behandlung erfolgt wie bei einem Privatpatienten. Familienmitglieder können die Kosten dann zu 70% (Ehepartner) oder 80 % (Kinder) bei der Beihilfestelle zurück fordern. In der Regel ist also eine zusätzliche Krankenversicherung für die Restkosten oder eine gesetzliche Krankenversicherung erforderlich.

Fragen der Eltern

Eltern, deren Kinder den Wunsch äußern, Soldat zu werden, haben natürlich spezielle Fragen an den zukünftigen Arbeitgeber ihres Sohnes oder ihrer Tochter. Wir haben einige der häufigsten Fragen in dieser Rubrik zusammengefasst und beantwortet. Vielleicht ist Ihre Frage auch dabei? Wenn nicht, werfen Sie doch mal einen Blick in die "Häufig gestellten Fragen" der Bewerber. Sollten dann tatsächlich noch Fragen offen geblieben sein, ist Ihr Wehrdienstberater gerne bereit, diese zu beantworten.

Beim Einstellungsgespräch wird der Personalplaner mit Ihrem Sohn bzw. Ihrer Tochter den zukünftigen Standort erörtern. Die Standortwünsche werden dabei natürlich weitestgehend berücksichtigt.

Einsätze in Krisengebieten gehören zum Spektrum des Soldatenberufs - egal ob Unteroffizier, Feldwebel oder Offizier. Das bedeutet, dass man sich bei der Wahl des Soldatenberufes darüber klar sein muss, dass die Teilnahme an derartigen Einsätzen in der Regel erforderlich ist.

Ihr Sohn bzw. Ihre Tochter wird, sofern nicht zu besonderen Zusatzdiensten eingeteilt, jedes Wochenende nach Hause fahren können. Sollte sich die Kaserne in der unmittelbaren Nähe befinden, ist auch eine tägliche Heimkehr möglich.

Als Zeitsoldat (m/w) durchläuft man erstmal die Grundausbildung sowie die Laufbahn- und Fachlehrgänge (z. B. Unteroffzierlehrgang, Feldwebellehrgang oder Offizierlehrgang und bei den Fachlehrgängen beispielsweise den IT-Admin Feldwebel). Danach könnte man theoretisch zu einem Einsatz herangezogen werden. In der Regel wird aber den Soldateninnen und Soldaten Zeit gegeben, sich in deren Fachgebiet zu vertiefen und Erfahrung zu sammeln, um dann bestmöglich auf den Einsatz vorbereitet zu sein. Als einsatzvorbereitende Maßnahme wird zusätzlich der Lehrgang Einsatzvorbereitende Ausbildung für Konfliktverhütung und Krisenbewältigung absolviert.

Für die Zeit nach der Bundeswehr erhalten die Soldaten und Soldatinnen Unterstützung durch den Berufsförderungsdienst (BFD) der Bundeswehr. Bundesweit beraten die Fachkräfte des BFD Soldaten und Soldatinnen bei der Berufswahl, der dafür erforderlichen Qualifizierung und finanziellen Absicherung bis hin zum Einstieg in die zivile Arbeitswelt. Ihnen steht damit ein umfangreiches Förderungs- und Dienstleistungsangebot zur Verfügung.

Erfahren Sie alle wichtigen Informationen zum BerufsförderungsdienstLink öffnet sich in neuem Fenster.

Um als Anwärterin oder Anwärter für die Laufbahnen der Unteroffiziere, Feldwebel oder Offiziere eingestellt zu werden, muss man mindestens 17 Jahre alt sein. Mit 17 Jahren ist allerdings noch das Einverständnis der Eltern erforderlich.

Sie als Eltern bleiben weiterhin kindergeldberechtigt. In den ersten vier Monaten des Freiwilligen Wehrdienstes wird es automatisch von der Familienkasse weiter gezahlt. Nach diesem Zeitraum muss die Fortzahlung von Ihnen als Eltern bei der Familienkasse beantragt werden. Die Einzelheiten zur Bewilligung von Kindergeld erfahren Sie bei der zuständigen Familienkasse.

Hier ist natürlich in erster Linie das persönliche Engagement, zum Beispiel der Besuch einer Abendschule gefragt. Je nach Länge der Verpflichtungszeit bietet der Berufsförderungsdienst der Bundeswehr auch die Möglichkeit, als interne Maßnahme zum Ende der Dienstzeit den Besuch einer Bundeswehrfachschule. Hier hat die Soldatin bzw. der Soldat die Möglichkeit, einen höheren Schulabschluss zu erwerben.

In den Feldwebel- und Unteroffizierlaufbahnen des allgemeinen Fachdienstes ist eine Berufsausbildung zwingend erforderlich. Bringt ein Soldat oder eine Soldatin diese Ausbildung nicht bereits aus dem zivilen Berufsleben mit, erfolgt die Ausbildung bei der Bundeswehr während der Dienstzeit. Eine weitere Möglichkeit ist, eine zivilberufliche Aus- und Weiterbildungs-Maßnahme (ZAW) zu absolvieren. Das Spektrum reicht dabei von Kfz-Mechaniker (m/w) bis hin zu IT-System- oder Reiseverkehrskaufmann (m/w).

Die Bundeswehr arbeitet Hand in Hand mit den jeweiligen Handwerks-/ Industrie- und Handelskammern. Über einen zivilen Bildungsträger (z. B. der DEKRA-Akademie) wird die Ausbildung organisiert und auch durchgeführt. Da die Prüfung von der jeweiligen Kammer abgenommen wird, ist dieser Abschluss natürlich zivil anerkannt. Analog zählt das auch für die Studienabschlüsse. Ein sehr großer qualitativer Vorteil sind zum Beispiel auch die Ausbildung oder das Studium bei vollem Gehalt. Wo gibt es das sonst?

Ja. Ihr Karriereberater ist für ein Schülerbetriebspraktikum genau der richtige Ansprechpartner. Er kann Ihnen einen freien Praktikumsplatz in Ihrer Region vermitteln. Karriereberater in Ihrer Nähe.

Soldatinnen der Bundeswehr haben grundsätzlich die gleichen Rechte und Pflichten wie ihre männlichen Kameraden. Sie werden nach identischen Kriterien geprüft, ausgebildet, verwendet, gefördert, befördert und besoldet.

Erfahren Sie mehr darüber in der Rubrik "Frauen bei der Bundeswehr"Link öffnet sich in neuem Fenster.

Die Bundeswehr setzt alles daran, den Dienst so familienfreundlich wie möglich zu machen. Wir haben wichtige Informationen für Sie in unserer Rubrik Familie und Dienst.

Natürlich ist es möglich, sich während einer Dienstzeit für eine andere Laufbahn zu bewerben. Nach dem Grundsatz von Eignung, Leistung und Befähigung wird geprüft, ob der Bewerbung stattgegeben werden kann und ob man die Voraussetzungen erfüllt. In manchen Laufbahnen ist dafür eine Verlängerung der Dienstzeit notwendig.

Berufssoldat wird man - im Gegensatz zur allgemeinen Annahme - nicht zu Beginn der Dienstzeit, sondern man bewirbt sich aus den Reihen der Zeitsoldaten ab dem Dienstgrad Feldwebel. Somit findet eine Auswahl statt, getreu dem Motto: Eignung, Leistung und Befähigung.

Sie haben selbstverständlich auch die Möglichkeit, Ihre Bewerbung online einzuleiten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Ja, den sogenannten Auslandsverwendungszuschlag, kurz AVZ, der in verschiedene Stufen gestaffelt ist. www.einsatz.bundeswehr.deLink öffnet sich in neuem Fenster.

Freiwilliger Wehrdienst bei der Bundeswehr

Sofern Sie sich für den Freiwilligen Wehrdienst entscheiden, werden Sie zunächst auf Ihre gesundheitliche Eignung hin untersucht.

Anschließend erfolgt die Eignungsuntersuchung und Eignungsfeststellung (EUF), bei der unter Einbeziehung der ärztlichen Ergebnisse besondere Eignungen für Verwendungen in den Streitkräften festgestellt werden. Sie durchlaufen einen computergestützten Eignungstest.

Abschließend findet ein persönliches Gespräch mit einer Psychologin / einem Psychologen statt. Sie werden anschließend - auch unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Einsatzwünsche - für Verwendungen in bestimmten militärischen Tätigkeitsbereichen vorgeschlagen.

Interessentinnen / Interessenten, die mindestens 17 Jahre alt sind (mit Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten), die Vollzeitschulpflicht beendet haben und Deutsche / Deutscher im Sinne des Grundgesetzes sind, können sich für den Freiwilligen Wehrdienst bewerben. Daneben sind psychische und physische Eignung erforderlich. Näheres erklärt Ihnen Ihr/e Berater/in im Karrierebüro. Ein Rechtsanspruch auf Ableistung eines Freiwilligen Wehrdienstes besteht nicht.

Der Freiwillige Wehrdienst hat eine Mindestverpflichtungszeit von 7 Monaten und kann bis zu 23 Monate dauern. Die ersten 6 Monate sind eine Probezeit, in der Sie jederzeit kündigen können.

Wenn Sie sich für 12 Monate oder länger verpflichten möchten, müssen Sie sich schriftlich dazu bereit erklären, grundsätzlich an einer besonderen Auslandsverwendung teilzunehmen. Ausnahmen sind auf Antrag möglich, wenn die Verwendung im Ausland wegen persönlicher oder familiärer Gründe eine besondere Härte bedeuten würde. Einen Anspruch auf einen Auslandseinsatz haben Sie aber nicht.

Sie bekommen einen Wehrsold und einen Wehrdienstzuschlag. Beides berechnet sich nach Tagessätzen. Am Anfang bekommen Sie derzeit 777,30 Euro. Dieser Betrag erhöht sich mit jeder Beförderung. Darüber hinaus stehen Ihnen 19,20 Euro Weihnachts- und 76,80 Euro Entlassungsgeld pro Monat zu, sofern Sie die sechsmonatige Probezeit erfolgreich absolviert haben. Bei Fragen wende Sie sich bitte an das nächstgelegene Karriereberatungsbüro.

Das Kindergeld wird in den ersten vier Monaten Ihres Dienstverhältnisses als Freiwillig Wehrdienstleistende/-r automatisch weiter gezahlt. Berechtige Person zum Empfang des Kindergeldes sind allerdings nicht Sie selbst, sondern Ihre Eltern. Das Kindergeld wird von der Familienkasse gezahlt. Auch nach den ersten vier Monaten Ihrer Dienstzeit können Ihre Eltern das Kindergeld erhalten. Dieses muss nach dem vierten Dienstmonat bei der Familienkasse beantragt werden. Die Einzelheiten zur Bewilligung von Kindergeld erfahren Sie bei der zuständigen Familienkasse.

Es werden Ihnen unentgeltliche Leistungen bereitgestellt. Dazu zählt die freie Unterkunft in der Kaserne, die kostenlose Verpflegung und Bekleidung und eine kostenlose ärztliche Betreuung. Darüber hinaus erhalten Sie bis zu fünf sogenannte Familienheimfahrten (Fahrt zwischen Kaserne und Wohnung) pro Monat. Grundsätzlich ist hier eine kostenlose Benutzung der Bahn vorgesehen, aber auch die notwendige Inanspruchnahme eines anderen Beförderungsmittels wird ggf. geprüft. Näheres regelt Ihr Truppenteil.

Außerdem zahlt der Bund für Sie Beiträge der gesetzlichen Rentenversicherung. Inwieweit weitere Ansprüche bei Versicherungen bestehen, klären Sie in einem Beratungsgespräch im nächstgelegenen Karriereberatungsbüro.

Neben einer militärischen Ausbildung, die zum Teil zivil nutzbar ist, bietet der Berufsförderungsdienst der Bundeswehr (BFD) Freiwillig Wehrdienstleistenden die Möglichkeit an internen und externen Maßnahmen teilzunehmen. Interne Maßnahmen sind z. B. ein Sprachkurs „Englisch“, ein Seminar in Rhetorik oder ein Bewerbungstraining.

Ein Rechtsanspruch auf Maßnahmen des Berufsförderungsdienstes besteht nicht.

In der Regel ist am Wochenende dienstfrei. Ausnahmen hierbei sind möglich, wenn der Dienst dies erfordert.

Für jeden vollen Monat Ihrer Dienstzeit bekommen Sie ein Zwölftel des Ihnen zustehenden Jahresurlaubs.

Nach erfolgreicher Musterung und bei Vorliegen der psychologischen Eignung findet das Einplanungsgespräch statt, bei dem Sie Ihre Wünsche angeben können. Gemeinsam versucht man die richtige Stelle für Sie zu finden.

In der Regel findet die Grundausbildung von drei Monaten an einem anderen Ausbildungsort statt als die anschließende Restverwendungszeit. Hier spielt natürlich auch die Frage nach der Teilstreitkraft (Heer, Luftwaffe, Marine und Sanitätsdienst) eine Rolle.

Die Einladungen zur Ableistung des Freiwilligen Wehrdienstes werden viermal im Jahr ausgesprochen, zum 01.01., 01.04., 01.07. und 01.10. jedes Jahres. Ein Diensteintritt zu anderen Terminen ist nicht möglich.

In der Regel ist das nicht möglich. Sollten Sie jedoch als Fahrer eingeplant werden, besteht nach wie vor die Möglichkeit, einen Führerschein für Pkw, Lkw oder Motorrad zu erlangen. Hierbei spielt natürlich auch die Länge Ihrer Verpflichtungszeit eine Rolle.

Wie bisher beim Grundwehrdienst besteht auch beim Freiwilligen Wehrdienst der Arbeitsplatzschutz. Das heißt, Ihr Arbeitsverhältnis besteht als sogenanntes ruhendes Rechtsverhältnis fort. Sie bleiben damit Angehörige/-r Ihres Betriebes. Darüber hinaus besteht ein zusätzlicher Arbeitsschutz. Von der Zustellung der Dienstantrittsaufforderung bis zur Beendigung des Wehrdienstes darf das Arbeitsverhältnis grundsätzlich nicht gekündigt werden. Durch wehrdienstbedingte Abwesenheit dürfen Ihnen weder berufliche noch betriebliche Nachteile entstehen. Sie müssen Ihren Arbeitgeber unverzüglich über die Dienstantrittsaufforderung in Kenntnis setzten und sich nach Ihrer Entlassung unverzüglich beim Arbeitgeber zurückmelden. Weitere Informationen werden Ihnen auch mit der Dienstantrittsaufforderung zugesandt.

Setzen Sie sich bei Fragen mit Ihrem Karriereberatungsbüro in Verbindung.

Bei entsprechender Eignung ist ein Wechsel in das Dienstverhältnis einer Soldatin / eines Soldaten auf Zeit möglich. Der Vorteil ist hier, dass sowohl Sie von der Truppe als auch die Truppe von Ihnen bereits einen Eindruck gewinnen konnte. Die im Rahmen des Freiwilligen Wehrdienstes erfolgreich abgeleistete Grundausbildung (erster bis dritter Monat) muss nicht wiederholt werden.

Berufsförderungsdienst der Bundeswehr (BFD)

Während Ihrer Verpflichtungszeit steht der Fortschritt in Wirtschaft und Technik natürlich nicht still. Um Sie für Ihren Wiedereinstieg in die zivile Wirtschaft fit zu machen oder auf Stand zu halten, bietet der Berufsförderungsdienst ein breitgefächertes Programm an Förderungsmöglichkeiten.

Der Berufsförderungsdienst der Bundeswehr (BFD) ist Teil der Bundeswehrverwaltung und besteht aus 16 Regionalteams, die bundesweit verschiedenen Karrierecentern der Bundeswehr zugeordnet sind. Die Arbeit vor Ort wird darüber hinaus von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der zurzeit 86 Standortteams geleistet.

Für die Zeit nach der Bundeswehr erhalten die Soldaten und Soldatinnen auf Zeit Unterstützung durch den BFD. Bundesweit beraten die Fachkräfte des BFD die Soldaten und Soldatinnen auf Zeit bei der Berufswahl, der dafür erforderlichen Qualifizierung und finanziellen Absicherung bis hin zum Einstieg in die zivile Arbeitswelt. Ihnen steht damit ein umfangreiches Förderungs- und Dienstleistungsangebot zur Verfügung.

Wenn Sie sich bei der Bundeswehr als Soldat oder Soldatin auf Zeit verpflichten, werden Sie sich zunächst voll und ganz auf die neuen und interessanten militärischen Aufgaben konzentrieren wollen. Gleichwohl werden Sie sich aber hin und wieder fragen, wie es nach der Bundeswehr weitergeht und wer Sie bei dem Schritt in den Zivilberuf - falls Sie nicht als Berufssoldat dauerhaft bei der Bundeswehr tätig sein werden - kompetent und vertrauensvoll unterstützen kann. Die Antwort ist einfach: der BFD. Die Aufgabe des BFD ist die erfolgreiche Eingliederung der ausscheidenden Soldaten und Soldatinnen auf Zeit in einen Zivilberuf mit der Chance auf einen weiteren beruflichen und sozialen Aufstieg. Den Soldaten und Soldatinnen auf Zeit steht je nach der Dauer Verpflichtungszeit eine breite Palette an Leistungen zur Verfügung, die der Weiterqualifizierung dienen. Der BFD hilft Ihnen, diese Palette optimal zu nutzen.

Je nach Verpflichtungsdauer steht Ihnen ein umfangreiches Förderungs- und Dienstleistungsangebot zur Verfügung. Grundlage für die Förderungsmöglichkeiten ist das Soldatenversorgungsgesetz (SVG).

Wir bieten Ihnen Folgendes: Schon während der Dienstzeit haben Sie die Möglichkeit, Ihr Grundwissen z. B. durch Lehrgänge in Mathematik, Deutsch und Englisch, PC-Kurse, Bewerbungstraining und vieles mehr aufzufrischen. Alles kostenlos und natürlich nur, wenn Sie es auch wollen!

Sie bekommen ein Jahr lang ** je nach Bildungsvorhaben bis zu 100 % Ihrer letzten Dienstbezüge *** weitergezahlt und haben Anspruch auf Bildungsmaßnahmen im Umfang von 12 Monaten, notwendige Kosten können bis maximal im Wert von derzeit bis zu 5.000 € ** erstattet werden. Diese können Sie z. B. dafür nutzen, eine verkürzte Berufsausbildung zur/zum Fachkraft für Lagerlogistik/Hoch- bzw. Tiefbaufacharbeiter oder Maschinen- und Anlagenführer **** zu absolvieren und Ihr Qualifikationsniveau und Ihre Vermittlungschancen auf dem Arbeitsmarkt dadurch deutlich zu erhöhen! Sollte keine der angebotenen Berufsausbildungen Ihren Interessen entsprechen, können Sie selbstverständlich auch Bildungsmaßnahmen in anderen Tätigkeitsbereichen wählen.

Sollte der für Sie passende Lehrgang nicht in der Nähe Ihrer Heimat angeboten werden, können die Fahrt- und Übernachtungskosten bzw. ein Zuschuss zu den Umzugskosten bei Vorliegen der persönlichen und gesetzlichen Voraussetzungen ebenfalls von der Bundeswehr übernommen werden.

Wir bieten Ihnen folgendes: Schon während der Dienstzeit haben Sie die Möglichkeit, Ihr Grund- und Fachwissen aufzufrischen, z. B durch Lehrgänge in Mathematik und (Wirtschafts-)Englisch, MS-Office-Vertiefungskurse, SAP-Schulungen, Kurse in den Bereichen Logistik, Buchhaltung oder Projektmanagement und vieles mehr. Und das alles kostenlos und natürlich nur, wenn Sie es wollen! *

Sie bekommen drei Jahre lang ** bis zu 100 % Ihrer letzten Dienstbezüge *** weitergezahlt und haben Anspruch auf Bildungsmaßnahmen Umfang von 36 Monaten, notwendige Kosten können bis maximal im Wert von derzeit bis zu 13.000 € ** erstattet werden. Sie können in dieser Zeit z. B. eine Fortbildung zum Staatlich Geprüften Betriebswirt o.ä. **** absolvieren und Ihr Qualifikationsniveau und Ihre Vermittlungschancen auf dem Arbeitsmarkt dadurch weiter erhöhen! Sie können sich selbstverständlich auch für Aus- oder Weiterbildungen in anderen Tätigkeitsbereichen entscheiden, falls Sie sich beruflich verändern wollen.

Schon während der Dienstzeit haben Sie die Möglichkeit Ihr Grund- und Fachwissen aufzufrischen z. B. durch kostenlose Lehrgänge in Mathematik und Englisch, MS-Office-Vertiefungskurse, Metallverarbeitung, Schweißen, Bewerbungstraining und vieles mehr. Oder falls Sie eine Meisterausbildung in Ihrem Handwerk anstreben, können Sie diese mit Teil III - wirtschaftlich/rechtlich - und Teil IV - Ausbildung der Ausbilder - schon während der Dienstzeit beginnen. Und das alles kostenlos und natürlich nur, wenn Sie es wollen! *

Sie bekommen drei Jahre lang ** bis zu 100 % Ihrer letzten Dienstbezüge *** weitergezahlt und haben Anspruch auf Bildungsmaßnahmen Umfang von 36 Monaten, notwendige Kosten können bis maximal im Wert von derzeit bis zu 13.000 € ** erstattet werden Sie können in dieser Zeit z. B. Ihre Meisterausbildung mit Teil I - Fachpraxis - und Teil II - Fachtheorie - abschließen **** und Ihr Qualifikationsniveau und Ihre Vermittlungschancen auf dem Arbeitsmarkt dadurch weiter erhöhen! Sie können sich selbstverständlich auch für Aus- oder Weiterbildungen in anderen Tätigkeitsbereichen entscheiden, falls Sie sich beruflich verändern wollen.
Und es kommt noch besser: Sollten die für Sie passenden Lehrgänge nicht in Heimatnähe angeboten werden, können die Fahrt- und Übernachtungskosten bzw. ein Zuschuss zu den Umzugskosten bei Vorliegen der persönlichen und gesetzlichen Voraussetzungen ebenfalls von der Bundeswehr übernommen werden.

Schon während der Dienstzeit haben Sie die Möglichkeit Ihr Grund- und Fachwissen aufzufrischen z.B. durch Lehrgänge in Mathematik und Englisch, MS-Office-Vertiefungskurse, SAP-Schulungen, Bewerbungstraining und vieles mehr. Oder falls Sie eine Meisterausbildung in Ihrem Handwerk anstreben, können Sie diese mit Teil III - wirtschaftlich/rechtlich - und Teil IV - Ausbildung der Ausbilder - schon während der Dienstzeit beginnen. Und das alles kostenlos und natürlich nur, wenn Sie es wollen! *

Sie bekommen fünf Jahre lang ** bis zu 100 % Ihrer letzten Dienstbezüge *** weitergezahlt und haben Anspruch auf Bildungsmaßnahmen Umfang von 60 Monaten, notwendige Kosten können bis maximal im Wert von 21.000 € ** erstattet werden. Sie können in dieser Zeit z.B. Ihre Meisterausbildung mit Teil I - Fachpraxis - und Teil II - Fachtheorie - abschließen **** und Ihr Qualifikationsniveau und Ihre Vermittlungschancen auf dem Arbeitsmarkt dadurch weiter erhöhen! Oder Sie können zunächst an der Bundeswehrfachschule Ihre Fachhochschulreife erwerben und anschließend an einer Fachhochschule ein Studium - z. B der Fachrichtung Fahrzeugtechnik o.ä. **** - aufnehmen. Sie können sich selbstverständlich auch für Aus- oder Weiterbildungen in anderen Tätigkeitsbereichen entscheiden, falls Sie sich beruflich verändern wollen.
Und es kommt noch besser: Sollten die für Sie passenden Lehrgänge nicht in Heimatnähe angeboten werden, können die Fahrt- und Übernachtungskosten bzw. ein Zuschuss zu den Umzugskosten bei Vorliegen der persönlichen und gesetzlichen Voraussetzungen ebenfalls von der Bundeswehr übernommen werden.

* Ermessensleistungen, bei Vollzeitmaßnahmen abhängig von der Gewährung von Sonderurlaub

** zeitliche und finanzielle Ansprüche verringern sich, wenn Sie im Rahmen Ihrer militärischen Ausbildung einen zivilberuflich verwertbaren Berufsabschluss erwerben.

*** 50 % der letzten Dienstbezüge als Grundbetrag + 50 % als Bildungszuschuss bei Teilnahme an Vollzeit Bildungsmaßnahme unter Anrechnung von Einkommen oder + Versorgungszuschuss auf Antrag zur Aufstockung des Grundbetrags bis auf max. 75 % der letzten Dienstbezüge unter Anrechnung von Einkommen

**** in Abhängigkeit von Schulabschluss und milit. Verwendung

Zivile Karrieren bei der Bundeswehrverwaltung

Hier beantworten wir Ihnen die Fragen, die häufig in Zusammenhang mit einer zivilen Beschäftigung bei der Bundeswehr gestellt werden.

Allgemeines zur zivilen Karriere

Nein. Auszubildende, Tarifbeschäftigte sowie Beamte und Beamtinnen bei der Bundeswehr sind in einem zivilen Beschäftigungsverhältnis tätig. Eine Verpflichtung als Soldat oder Soldatin ist weder vor, während oder nach der Ausbildung beziehungsweise Tätigkeit im zivilen Bereich der Bundeswehr vorgesehen.

Wir bieten Ihnen aber die Möglichkeit an, Sie nach einer zivilen Berufsausbildung im Rahmen einer militärischen oder zivilen Laufbahn weiter zu beschäftigen. Die Bundeswehr hat dafür einige sehr gute Angebote, die Ihnen unsere Karriereberatung gerne erläutert.

Nein, zivile Beschäftigte tragen im Dienst in der Bundeswehr grundsätzlich keine Uniform. Es gibt nur wenige Tätigkeiten, bei denen das Tragen einer Dienst- oder Schutzkleidung Pflicht ist, beispielsweise bei der Bundeswehr-Feuerwehr. Als Zivilbeschäftigte/-r kann man freiwillig an Auslandseinsätzen der Bundeswehr teilnehmen. In diesem besonderen Dienstverhältnis ist meistens das Tragen einer Uniform angeordnet.

Für Zivilpersonal gibt es keine generelle Verpflichtung zur Teilnahme an Auslandseinsätzen der Bundeswehr. Die Bundeswehrverwaltung deckt ihren Bedarf an zivilen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen für die Auslandseinsätze derzeit durch Freiwillige. Eine grundsätzliche Bereitschaft zur Teilnahme an Auslandseinsätzen muss jedoch von allen Zivilbeschäftigten vor der Einstellung in die Bundeswehrverwaltung schriftlich erklärt werden.

Rund ums Thema zivile Bewerbung

Grundsätzlich sollte jede Bewerbung mindestens ein formloses Bewerbungsschreiben, einen Lebenslauf sowie eine Kopie des Schulabgangszeugnisses enthalten. Schwerbehinderte Menschen sollten auch eine Kopie des Schwerbehindertenausweises beifügen.

Nein. Unabhängig davon, ob die Bewerbung per Post, als E-Mail- oder als Online-Bewerbung eingeht, werden alle Bewerbungen absolut gleichwertig betrachtet.

Die Bewerbungen für Beamtenlaufbahnen werden in unterschiedlichen Dienststellen bearbeitet. Bewerbungen für den mittleren Dienst werden von einem Karrierecenter der Bundeswehr entgegen genommen, während die Bewerbungen für Laufbahnen des gehobenen und höheren Dienstes an das Assessmentcenter für Führungskräfte der Bundeswehr zu richten sind. Einzelheiten finden sich beim Navigationspunkt "Ihr Weg zu uns" für die jeweiligen Laufbahnen.

Bewerbungen für Berufsausbildungen nehmen die Bundeswehr-Dienstleistungszentren entgegen, welche die jeweiligen Ausbildungen anbieteten. Die zuständigen Dienststellen finden Sie über die jeweilige Ausbildung auf unserer Karrirereseite.

Sie können sich einerseits für eine weitere Berufsausbildung oder eine Beamtenlaufbahn bewerben (siehe oben). Wenn Sie in Ihrem erlernten Beruf tätig sein wollen, können Sie sich bei den verschiedenen Bundeswehr-Dienstleistungszentren nach freien Stellen erkundigen. Freie Dienstposten veröffentlichen wir in Zukunft auch in diesem Portal.

Für die Berufs- und Laufbahnausbildungen führen die verschiedenen Dienststellen standardisierte Auswahlverfahren durch. Diese umfassen in der Regel einen schriftlichen und einen mündlichen Teil. In einigen Fällen wird dieses Verfahren noch um einen praktischen Test ergänzt. Die Zulassung zum Auswahlverfahren erfolgt in erster Linie auf Grundlage der Noten des Schulabschlusszeugnisses.

Je nach Bewerberlage und gewähltem Beruf werden unterschiedliche Notendurchschnitte für die Zulassung zum Auswahlverfahren herangezogen. Grundsätzlich sind überdurchschnittliche Noten in den Hauptfächern Deutsch und Mathematik, in einer Fremdsprache oder in den naturwissenschaftlichen Fächern (bei technischen Berufen) von Vorteil.

Zivile Berufsausbildung bei der Bundeswehr

Alle Berufsausbildungen der Bundeswehrverwaltung erfolgen nach den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen, zum Beispiel dem Berufsbildungsgesetz und den Ausbildungsordnungen. Die Abschlussprüfung wird - wie bei allen Berufsausbildungen - vor der örtlichen Industrie- und Handelskammer oder der Handwerkskammer abgelegt. Sie sind damit überall gültig und anerkannt.

Die Vorbereitungsdienste im Beamtenstatus (Laufbahnausbildung) führen nach der Laufbahnprüfung zu allgemein gültigen Abschlüssen, die im gesamten öffentlichen Dienst anerkannt werden.

Leider können nicht alle Auszubildenden nach Abschluss ihrer Berufsausbildung übernommen werden. Es gibt jedoch die Möglichkeit, sich im Anschluss an eine zivile Berufsausbildung als Soldat bzw. Soldatin auf Zeit mit einem höheren Dienstgrad zu verpflichten oder für eine der verschiedenen Laufbahnausbildungen des mittleren Dienstes zu bewerben.

In Beamtenlaufbahnen werden die Anwärter und Anwärterinnen nach erfolgreichem Abschluss der Laufbahnprüfung regelmäßig übernommen. Darauf besteht jedoch kein rechtlicher Anspruch.

Während einer Berufsausbildung werden Auszubildende, die nicht täglich an ihren Wohnort zurückkehren können, in Jugendwohnheimen, Privatquartieren oder in Gemeinschaftsunterkünften der Bundeswehr untergebracht. Minderjährige Auszubildende werden vorrangig in Jugendwohnheimen kommunaler oder freier Träger oder in Privatquartieren untergebracht.

Die zumeist niedrigen Kosten der Unterbringung tragen die Auszubildenden selbst, minderjährige Auszubildende können einen Unterkunftszuschuss beantragen.

Ja. Die Bundeswehrverwaltung ist nicht nur Ausbildungsbetrieb, sondern auch Arbeitgeber für ausgebildete Kräfte. In welchem Bereich Sie dann eingestellt werden können, hängt von Ihrem bereits erreichten Abschluss ab.

Allgemeine zivile Fragen 

Ja. Für Arbeitnehmer/-innen gilt grundsätzlich, dass sie aus dienstlichen oder betrieblichen Gründen im gesamten Bundesgebiet eingesetzt werden können. Beamte und Beamtinnen müssen darüber hinaus uneingeschränkt versetzungsbereit sein. Die Bundesrepublik Deutschland behält sich als Arbeitgeber grundsätzlich vor, ihre Beamten und Beamtinnen im gesamten Bundesgebiet versetzen zu können. Belange von schwerbehinderten Menschen und besondere soziale Fragestellungen werden selbstverständlich dabei berücksichtigt.

Für die Berufsausbildungen gibt es kein Bewerbungshöchstalter. Grundsätzlich bevorzugt die Bundeswehrverwaltung aber Bewerbende, die sich für eine Erstausbildung bewerben.

Für die Einstellung in eine Beamtenlaufbahn bei der Bundeswehr ist zur Zeit das 50. Lebensjahr als Regelhöchstalter festgelegt. Im feuerwehrtechnischen Dienst gilt wegen der besonderen Laufbahnanforderungen das 40. Lebensjahr als Regelhöchstalter.

Ja, denn alle schwerbehinderten Bewerber werden nach den gesetzlichen Vorschriften zum Auswahlverfahren eingeladen. Bei gleicher Eignung und Leistung gegenüber anderen Bewerbern werden sie bevorzugt eingestellt.

Frauen wird der gleiche Zugang zu allen Berufen gewährt wie Männern. Vor allem in technischen Berufen besteht im Rahmen der Gleichstellung von Frauen ein großes Interesse an Bewerberinnen.

Bei der Bundeswehrverwaltung sind flexible Arbeitszeiten, Teilzeitarbeit und Telearbeit möglich. Außerdem unterstützt die Bundeswehr ihre Beschäftigten (Soldaten/-innen, Beamte/-innen und Arbeitnehmer/-innen) beispielsweise bei der Suche von Kindertagesstätten.
Auf der Internetseite www.bundeswehr-kinderbetreuung.deLink öffnet sich in neuem Fenster finden Sie tagesaktuell alle wichtigen Informationen rund um dieses Thema.