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Mach, was wirklich zählt.

Ein Soldat hockt auf dem Dach eines Panzers in einer Schneelandschaft
Ein Soldat sitzt mit weiteren Kameraden in einem Unterichtsraum

Mit Spaß bei der Sache: Hauptfeldwebel Alexander Schwarzenberger nimmt jede Herausforderung an

Foto: © Bundeswehr / Bundeswehr

Feuer und Bewegung - Karriere in der Panzertruppe

Es ist ein taktischer Grundsatz im Gefecht – Feuer und Bewegung. Und zugleich beschreibt es auch die persönliche Laufbahn von Hauptfeldwebel Alexander Schwarzenberger. Zehn Jahre Berufserfahrung und noch immer voll dabei. Der Berufswunsch Soldat stand von Anfang an fest. Seine Leidenschaften: Sport und Technik. Blieb nur noch die Frage nach der Truppengattung. Was lag da näher als die Panzertruppe?

Ein Soldat mit Sonnenbrille und Funkgerät sitzt im inneren eines Panzers

Als Kommandant auf dem Dingo

Foto: © Bundeswehr / Alexander Schwarzenberger

Das Auswahlverfahren für die Laufbahn der Feldwebel absolvierte er mit Bravour. So startete er am 1. April 2007 seine militärische Laufbahn mit der Grundausbildung im Panzerlehrbataillon 93 im niedersächsischen Munster.

Der Kampfpanzer - sein großes Ziel

Die folgenden drei Jahre waren von der Ausbildung zum Panzerfeldwebel geprägt. „Dieser Abschnitt verging sehr schnell, da wir Feldwebelanwärter von einem fordernden Lehrgang zum nächsten wechselten“, erinnert sich der Hauptfeldwebel. Dabei sei seine Persönlichkeit nachhaltig positiv geformt worden. Und die Beförderung zum Feldwebel mit Abschluss der Ausbildung war schließlich der erste Höhepunkt seiner Karriere.

Zwei Soldaten stehen auf sandigem Boden vor einer Hügelkette

Zwischenstation Afghanistan - eine neue Erfahrung

Foto: © Bundeswehr / Alexander Schwarzenberger

Es kommt anders – aber trotzdem gut

„Am 1. April 2010 wurde ich in meine Stammeinheit versetzt. Ich freute mich besonders auf meinen eigenen Panzer und die Besatzung, die ich führen und formen sollte.“ Doch es kam ganz anders: Das Panzerlehrbataillon 93 hatte derzeit den Auftrag, Soldaten für das 27. ISAF-Kontingent in Afghanistan zu stellen. „Ehe ich mich versah, war ich im Auslandseinsatz in Afghanistan. Nicht mehr als Kommandant auf dem Leopard 2, sondern als Gruppenführer und Kommandant auf dem Dingo 2.“

Und zwar von November 2011 bis März 2012 in der Schutzkompanie in Kunduz. Die spezielle infanteristische Ausbildung für diesen Einsatz zählt der Hauptfeldwebel noch heute zu einem der Höhepunkte seiner Laufbahn. „Dieser Einsatz hat in den Jahren darauf mein Denken und Handeln nachhaltig geprägt.“

ein Soldat mit Barett und Funkgerät schaut aus der Dachluke eines Panzers

Auf dem Turm des Kampfpanzers Leopard

Foto: © Bundeswehr / Alexander Schwarzenberger

Stellvertretender Zugführer – immer vorn mit dabei

Zurück in Deutschland bekam er nun endlich das Kommando über einen eigenen Kampfpanzer. „Während der nächsten zwei Jahre konnte ich mein Wissen und meine Fähigkeiten auf dem Gefechtsfahrzeug weiter ausbauen und vertiefen. Schnell wurde ich so zu einer Stütze des Zuges und meines Zugführers“. Das gipfelte 2014 in der Ernennung zum stellvertretenden Zugführer.


Beruf und Familie – wenn alles passt

„Klar war die Dienstzeit bis dahin sehr anspruchsvoll und fordernd. Dennoch war neben dem Beruf auch noch genug Zeit für die Familie“, so Hauptfeldwebel Schwarzenberger. Seit 2013 ist er verheiratet. „Ich habe zwei wundervolle Kinder und die Familie steht voll und ganz hinter mir und meinem Beruf. Das ist ein tolles Gefühl.“


Ein Soldat steht im Schneeregen hinter einem Panzer

Wenn Familie und Dienst harmonisieren

Foto: © Bundeswehr / Alexander Schwarzenberger

Wissen weitergeben – die nächste Generation Feldwebel

In seinem zehnten Dienstjahr ist er nach wie vor stellvertretender Zugführer im Offizierzug. Langjährige Fachexpertise macht ihn zur wichtigsten Stütze des Zugführers – sowohl im täglichen Dienstgeschäft als auch in fordernden Situationen auf Übungsplätzen.

Doch 2016 tat sich ein weiteres Betätigungsfeld innerhalb des Bataillons auf. Nun liegt die Ausbildungsbegleitung und Erziehung des Feldwebelnachwuchses des Verbandes in seiner Hand. „In dieser äußerst fordernden Position kann ich mein Wissen an die nächste Generation von jungen Feldwebeln weitergeben, diese fördern und formen, um sie auf die anstehenden Lehrgänge sowie auf den Dienst in der Truppe als militärischer Führer bestmöglich vorzubereiten.“


Alles in allem sei die Laufbahn als Panzerfeldwebel ein körperlich und geistig anspruchsvoller, abwechslungsreicher Beruf, so Hauptfeldwebel Schwarzenberger. „Er bringt einfach Spaß und auch die Familie kommt dabei nicht zu kurz."

Panzer Hurra!

Autor: Alexander Schwarzenberger