Mach, was wirklich zählt.

Eine gute Verbindung nach Deutschland und zu den Schiffen ist gewährleistet.
Die Experten sind für jede Situation bestens gerüstet.

Die Experten sind für jede Situation bestens gerüstet.

Foto: ©Bundeswehr / Jenny Bartsch

Wir bleiben in Verbindung

Ein Team aus vier Soldaten sorgt in Djibouti für die sichere und durchgehende Erreichbarkeit der deutschen Soldaten bei Atalanta. Seien es die Verbindungen in Richtung Deutschland oder an Bord eines Schiffes, irgendwo im Indischen Ozean.

„Wenn alles funktioniert, sieht man uns gar nicht. Wenn nicht, können viele Bereiche ihrem Auftrag nicht nachkommen und sind nicht arbeitsfähig“, so Oberleutnant zur See Ricardo H. Vom Versorgungsbereich bis hin zur Sanität sind alle Soldaten in Djibouti darauf angewiesen, jeden Tag zu kommunizieren. Die notwendigen Verbindungen werden vom Team Informationstechnik und Systembetrieb nicht nur hergestellt, sondern auch gewartet und gepflegt. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Betreuungskommunikation, denn nicht nur die dienstliche Erreichbarkeit ist wichtig. Die Verbindung nach Hause, zu Familien und Freunden, ist für alle Soldaten sehr wichtig.

Zwei Netze - beide sicher

„Rote“ und „schwarze“ Systeme - von außen sehen sie alle gleich aus. Der Inhalt macht den Unterschied. Über das „rote Netz“ können Daten bis zur Einstufung „geheim“ über das Internet übertragen werden. Dazu werden sie vorher verschlüsselt. Das „schwarze System“ ist für den Dienstbetrieb und die Betreuungskommunikation der Deutschen Verbindungs- und Unterstützungsgruppe (DVUG) vorgesehen. Auch hier werden die Daten verschlüsselt, wenn auch nicht in der gleichen Intensität.


„Für alles, was einen Stecker hat.“

Doch auch die einzelnen Rechner an den Arbeitsplätzen betreuen die vier Soldaten. Sicherlich etwas überspitzt äußert Oberfeldwebel Michael T., Systembetreuer der Verbindungsgruppe: „Wir sind im Bereich der IT für alles zuständig, was einen Stecker hat.“ Dazu gehören einige Serveranlagen sowie die notwendigen Soft- und Hardwarekomponenten der einzelnen Computer. Wichtig dabei ist, dass stets die aktuellsten Updates auf den Rechnern installiert werden. Die Aktualisierungen werden vorher in einer separaten Testgruppe geprüft, um sicher zu gehen, dass sie keine Fehler am System verursachen. Um ein maximales Maß an Sicherheit zu gewährleisten, werden auch die Anti-Viren Programme auf dem aktuellstem Stand gehalten.

In einem Land wie Djibouti ist das Stromnetz vergleichsweise instabil – es kommt häufig zu Stromschwankungen. Das erschwert den Dienstbetrieb. Bei einem längerfristigen Stromausfall fahren sich nach einer vorgegebenen Zeit die Serveranlagen selbst herunter, um Defekten vorzubeugen. Kurzzeitige Stromausfälle können durch zusätzliche Batterien problemlos kompensiert werden. So ist auch in diesen Fällen die Kommunikation für die Soldaten am Horn von Afrika gewährleistet.