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Einstellungsvoraussetzungen

Die Einstellungsvoraussetzungen für Wirtschaftswissenschaftlerinnen/Wirtschaftswissenschaftler werden durch das Grundgesetz, das Bundesbeamtengesetz, die beamtenrechtlichen Laufbahnbestimmungen sowie die einschlägigen Durchführungsrichtlinien definiert.

Es wird zwischen allgemeinen und besonderen Einstellungsvoraussetzungen unterschieden:

Allgemeine Einstellungsvoraussetzungen

Als Beamter oder Beamtin können Sie eingestellt werden, wenn Sie

  • Deutscher/Deutsche im Sinne des Artikels 116 Grundgesetz sind,
  • die Gewähr dafür bieten, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes einzutreten,
  • über die erforderliche persönliche und fachliche Eignung für das zu übertragende Amt verfügen und
  • uneingeschränkt versetzungsbereit sind.

Besondere Einstellungsvoraussetzungen

Um nach erfolgreichem Auswahlverfahren als Regierungsrätin/Regierungsrat (Besoldungsgruppe A 13) unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe in den höheren nichttechnischen Verwaltungsdienst der Bundeswehr eingestellt werden zu können, benötigen Sie darüber hinaus ein wirtschaftswissenschaftliches Hochschulstudium der Fachrichtungen Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre oder Wirtschaftswissenschaften (Master oder gleichwertiger Abschluss), das mindestens mit der Note „befriedigend“ abgeschlossen wurde.

Zudem muss eine dem höheren nichttechnischen Verwaltungsdienst (Bereich Wirtschaftswissenschaften) gleichartige und gleichwertige hauptberufliche Tätigkeit von zwei Jahren und sechs Monaten nachgewiesen werden. Die Probezeit beträgt dann grundsätzlich drei Jahre. Sollten Sie noch nicht über die beamtenrechtlich vorausgesetzte Erfahrungszeit von zwei Jahren und sechs Monaten verfügen, können Sie letztere auch in der Bundeswehrverwaltung erbringen. Eine Einstellung erfolgt in diesem Fall zunächst im Arbeitnehmerverhältnis (Entgeltgruppe TVöD 13), wobei die tarifvertragliche Probezeit grundsätzlich sechs Monate beträgt. Im Anschluss daran ist eine Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe vorgesehen.

Bei Einstellung dürfen Sie grundsätzlich das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Von der Altersgrenze kann in besonders begründeten Einzelfällen abgewichen werden.

Daneben müssen Sie grundsätzlich dazu bereit sein, vorübergehend an Auslandseinsätzen der Bundeswehr in berufsbezogener Verwendung (ggf. auch im Soldatenstatus) teilzunehmen. Die Teilnahme an einem besonderen Auslandseinsatz ist freiwillig.

Gute Sprachkenntnisse in Englisch und/oder Französisch sind erwünscht. In den Sprachschulen der Bundeswehr können diese für internationale Tätigkeiten verbessert oder ergänzt werden.