• Neuer Inhalt
  • Zum Beratungsstellenfinder
  • Suche

Einstellungsvoraussetzungen

Die Einstellungsvoraussetzungen für Beamtinnen und Beamte werden durch das Grundgesetz, das Bundesbeamtengesetz und die beamtenrechtlichen Laufbahnvorschriften definiert.

Es wird zwischen allgemeinen und besonderen Einstellungsvoraussetzungen unterschieden:

Allgemeine Einstellungsvoraussetzungen

Als Beamtin oder Beamter können Sie eingestellt werden, wenn Sie

  • Deutsche/Deutscher im Sinne des Artikels 116 Grundgesetz sind,
  • bereit sind, für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes einzutreten,
  • persönlich und fachlich für die Aufgaben geeignet sind sowie
  • uneingeschränkt versetzungsbereit sind.

Alle Psychologinnen und Psychologen, die bei der Einstellung nicht bereits im Beamtenstatus sind, werden zunächst als Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer eingestellt. Dabei ist angestrebt, die Beschäftigten im Arbeitnehmerstatus nach einer Probezeit zu Beamten bzw. Beamtinnen zu ernennen.

Besondere Einstellungsvoraussetzungen

Das Diplomstudium oder das konsekutive zehnsemestrige Masterstudium nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie ist die formale Voraussetzung für eine Einstellung als Wehrpsychologe / Wehrpsychologin.

Das Anforderungsprofil für Wehrpsychologisches Personal wird sich in Zukunft erheblich erweitern. Über das umfangreiche Spektrum von Sicherheit in der Didaktik und Methodik sowie in Gesprächsführungs-, Beratungs- und Interventionstechniken wird eine Reihe zusätzlicher Qualifikationen an Bedeutung gewinnen. Auszugsweise sind dies:

  • Englische Sprachkenntnisse,
  • IT-Kompetenz,
  • körperliche Fitness,
  • eine stabile Stress- und Frustrationstoleranz,
  • Flexibilität,
  • Kreativität sowie
  • Führungsfähigkeit.

Erforderlich ist ferner die grundsätzliche Bereitschaft, im ganzen Bundesgebiet eingesetzt zu werden und zeitlich befristet auch im Soldatenstatus an Auslandseinsätzen teilzunehmen.