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Ein Beamter des Geoinformationsdienstes am Bildschirmarbeitsplatz

Beamter des gehobenen Wetterdienstes

Foto: © Bundeswehr / Jani Pushparajah-Hoof

Gehobener naturwissenschaftlicher Dienst

Sie erfassen, verwerten und beraten. Sie liefern Geoinformationen.

Geoinformationen sammeln und auswerten, Daten aufbereiten und erläutern, Beratungen in allen Teilstreitkräften durchführen, mit Flugwetterberatungen zur Flugsicherheit und Einsatzfähigkeit beitragen.

Sie führen als Beamtin oder Beamter im gehobenen naturwissenschaftlichen Dienst des Bundes eigenverantwortliche Flugwetterberatungen in Beratungsstellen bei Heer, Luftwaffe und Marine sowie regionalen Beratungszentralen durch.

Ihr Beruf

Bringen Sie Ihre im Studium erworbene Kompetenz in den Geoinformationsdienst ein und beraten Sie Dienststellen und Entscheider in Heer, Luftwaffe und Marine bei der Verwertung von Flugwetterdaten.

Ihre Aufgaben auf einen Blick 

  • Sie schaffen beim Geoinformationsdienst der Bundeswehr Grundlagen und Voraussetzungen für den Einsatz und den Grundbetrieb der Streitkräfte. Die Organisationsbereiche der Bundeswehr Heer, Luftwaffe, Marine, Zentraler Sanitätsdienst und die Streitkräftebasis werden von Ihnen immer mit den neuesten Geoinformationsdaten wie zum Beispiel Wetterberichten, Kartenmaterial oder Vogelschlagvorhersagen versorgt.
  • Sie geben einsatzbezogene meteorologische Beratungen im örtlichen und zentralen Vorhersage- und Warndienst und werten hierzu eine Vielzahl von Wetterdaten aus und erstellen Analysen und Vorhersagen.
  • Sie erstellen Programme für fachbezogene IT-Anwendungen.
  • Sie werten meteorologischen Daten für Entwicklungsvorhaben aus.
  • Sie bearbeiten weiterhin Fachfragen und spezielle Probleme im Bereich der Gutachtenerstellung, zum Bespiel im maritim-meteorologischen Dienst und sie bearbeiten Verwaltungs- und Fachfragen.
  • Sie können darüber hinaus als Fachlehrer/-in in den Schulen der Teilstreitkräfte oder an einer zentralen Ausbildungseinrichtung des Geoinformationsdienstes der Bundeswehr in Fürstenfeldbruck eingesetzt werden.

Sie möchten sich beruflich weiterentwickeln und suchen einen sicheren Arbeitsplatz. 

Ein guter Studienabschluss sowie strukturiertes und analystisches Denken sind die Grundlage für die Beamtin oder den Beamten im gehobenen naturwissenschaftlichen Verwaltungsdienst. Bei der Bundeswehr können Sie Ihre Expertise einbringen und in der Anwendung beim Geoinformationsdienst ausbauen.

Vergütung: Als Beamtin oder Beamter im gehobenen naturwissenschaftlichen  Verwaltungsdienst werden Sie im Eingangsamt nach A 9 BBesG besoldet. 

Ihre Entwicklung auf einen Blick 

  • Sie absolvieren einen dreijährigen Vorbereitungsdienst, der mit der Laufbahnprüfung zur Feststellung der Befähigung für die Laufbahn des gehobenen naturwissenschaftlichen Dienstes und der Verleihung der Hochschulbezeichnung „Diplom-Meteorologe/Diplom-Meteorologin (FH)“ endet.
  • Ausbildungsorte sind die Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Brühl (Nordrhein-Westfalen), das Bildungs- und Tagungszentrum in Langen (Hessen) und die zentrale Ausbildungseinrichtung des Geoinformationsdienstes der Bundeswehr in Fürstenfeldbruck (Bayern).
  • Sie absolvieren Praktika innerhalb des Schulbetriebs, eine Ausnahme bildet das zweimonatige synoptisch-flugmeteorologische Praktikum an Dienststellen des Geoinformationsdienstes der Bundeswehr.
  • Damit Sie anschließend eigenverantwortlich Flugwetterberatungen durchführen können, ist der Erwerb einer Berechtigung als Flugwetterberater/-in notwendig. Diese Qualifikation dauert 12-15 Monate und findet überwiegend als Ausbildung am Arbeitsplatz statt.
  • Bei Ausbildung für eine militärische Anschlussverwendung: Um sicherzustellen, dass Sie nach bestandener Abschlussprüfung als Offizier eingestellt werden können, müssen Sie die soldatische Eignung nachweisen. Die Eignung als Soldat/-in ist ebenfalls eine zwingende Voraussetzung für die Auswahl zum Studium. Die Eignungsfeststellung wird im Rahmen des Auswahlverfahrens beim Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr in Köln durchgeführt.
  • Mit dem Bestehen der Laufbahnprüfung am Ende der Ausbildung verleiht Ihnen die Hochschule des Bundes den akademischen Grad „Diplom-Meteorologe/-in (FH)“. Sie werden in einer Bundeswehrdienststelle als Beamter/-in auf Probe mit der Besoldungsgruppe A 9 in die Bundeswehrverwaltung eingestellt. Nach einer dreijährigen Probezeit werden Sie in der Regel zur Beamtin oder zum Beamten auf Lebenszeit ernannt.

Ihre Qualifikationen & Voraussetzungen 

AllgemeinDeutsche Staatsbürgerschaft, bundesweite Versetzungsbereitschaft, 50. Lebensjahr nicht vollendet, Bereitschaft zur freiwilligen Teilnahme an Auslandseinsätzen der Bundeswehr
Schul-/BerufsausbildungUneingeschränkte Fachhochschulreife, Hochschulreife oder einen hochschulrechtlich als gleichwertig anerkannten Bildungsstand
PersönlichesSie können strukturiert und analytisch denken, sind kommunikativ und teamfähig.
Ausbildungsdauer3 Jahre
Bewerbungsschluss 2016 / Einstellung30. November 2016 / für Anfang Oktober 2017 bedarfsorientiert


Assessmentcenter für Führungskräfte

Das Assessmentcenter für Führungskräfte der Bundeswehr prüft mit verschiedenen Auswahlverfahren die Laufbahneignung für alle Beamtinnen und Beamte des gehobenen und höheren naturwissenschaftlichen Dienstes in der Bundeswehrverwaltung. Bewerbungen werden in schriftlicher Form und als E-Mail angenommen. Bitte richten Sie Ihre Bewerbung an nachfolgende Anschrift:

Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr
Assessmentcenter für Führungskräfte
Referat 1 - Ziviles Bewerbungsmanagement
Kölner Straße 262
D-51149 Köln

E-Mail: AC-Bewerbung-Zivil@bundeswehr.org


Allgemeine Fragen zum Berufsbild des gehobenen Wetterdienstes können an das


Zentrum für Geoinformationswesen der Bundeswehr
Dezernat Ausbildung
Frauenberger Str. 250
D-53879 Euskirchen
Tel: 02251 953 4220, - 4221 oder - 4225

E-Mail: ZGeoBwNachwuchsgewinnung@bundeswehr.orgLink öffnet sich in neuem Fenster

gerichtet werden.