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Bundeswehr Karriere

Für ihre Arbeiten benötigen die Pioniere jede Menge spezielle Ausrüstung.

Für ihre Arbeiten benötigen die Pioniere jede Menge spezielle Ausrüstung.

Foto: © Bundeswehr / Hannemann

Am Horizont ist die Ostsee zu sehen. Unter traum­haft blauem Himmel erstreckt sich das hügelige Ge­län­de davor.  Durchzogen von kleinen Teichen und grasenden Schafherden wirkt die Szenerie wie ein be­lieb­tes Ausflugsziel für Wanderer und Na­tur­lieb­ha­ber. Was hier geschieht, hat aber nichts mit Er­ho­lung und Urlaub zu tun. Das 1250 Hektar große Ge­län­de des Truppen­übungs­platzes in Putlos an der schles­wig­hol­stei­nisch­en Ostseeküste bietet der Truppe nicht nur Schießbahnen. Unter realistischen Be­dingungen trainieren Soldaten im Ausbildungs- und Übungszentrum der Spezialpioniere Feld­la­ger­be­trieb und Pipelinebau. Das Spezialpionierbataillon 164 aus dem zwei Fahrtstunden entfernten Husum ist regelmäßig hier, um seine Soldaten in diesen hoch­spe­zia­li­sier­ten Themenbereichen auszubilden und in Übung zu halten.


Oberstabsfeldwebel Thomas Griebat ist der Leiter der Ausbildungsanlage der Spezialpioniere und schildert den Ablauf.

Oberstabsfeldwebel Thomas Griebat ist der Leiter der Ausbildungsanlage der Spezialpioniere und schildert den Ablauf.

Foto: © Bundeswehr / Hannemann

Pipelines führen Kerosin

Die Soldaten der 8. Kompanie, der sogenannten Pipe­line­pio­nier­kom­pa­nie, üben den Aufbau und den Betrieb von Feldtanklagern und Pipe­line­an­la­gen. Dazu gehört auch die Ausbildung auf der Scha­dens­be­sei­ti­gungs­an­lage. Das Besondere daran ist, dass noch am Morgen Kerosin durch die Rohre floss. „Unsere Ausbildungseinrichtung ist weltweit ein­zig­artig. Nur hier ist es möglich, an Pipe­line­sys­temen zu arbeiten, die auch tatsächlich Kraftstoff führen“, erläutert Oberstabsfeldwebel Thomas Giebat vom Ausbildungszentrum. Die Schadstelle liegt in einer befestigten Baugrube, über die ein Zelt aufgebaut wurde. „So klinisch stellt sich zwar niemals ein echter Schaden dar, aber hier geht es erst einmal darum, die Abläufe zu üben. Mit diesem Aufbau können wir das wetterunabhängig gewährleisten“, erklärt Giebat.