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3 Soldaten gehen gemeinsam durch das Wasser und halten sich gegenseitig.
Ein Soldat an einer Stange im Klimmhang.

Klimmhang

Foto: @ Bundeswehr / Hubert Kemper

Panzergrenadiere gewinnen Military Fitness Cup

„Kraft, Ausdauer und Koordinationsfähigkeit“ – das ist jüngst das Motto beim 2. Military Fitness Cup in Warendorf gewesen. An der Sportschule der Bundeswehr ging es in drei Wettkämpfen für etwa 100 Soldatinnen und Soldaten richtig zur Sache. Geheimer Favorit war eine Gruppe Ausbilder des Einzelkämpferlehrgangs aus der Infanterieschule in Hammelburg. Doch es sollte ganz anders kommen. Geprüft wurden die funktionale und militärische Fitness. Doch auch die grauen Zellen kamen nicht zu kurz. Jedes Team bestand aus fünf Mitgliedern – unter ihnen mindestens eine Soldatin und ein Soldat, der nicht jünger als 36 Jahre alt sein durfte.


Ein Soldat trägt einen zweiten auf den Schultern über einen Platz.

Verwundetentransport

Foto: © Bundeswehr / Hubert Kemper

Funktionale und militärische Fitness

Beim ersten Wettkampf zeigten die Sportbegeisterten unter anderem, wie viele Liegestütze, Klimmzüge und Sit-ups sie leisten können. Die Teams kamen dabei ordentlich ins Schwitzen. 

In der zweiten Disziplin galt es, nicht nur in kurzer Zeit Sprints, einen 800-Meter- und ein Zick-Zack-Lauf zu meistern. Die Riegen mussten auch beim Transport eines Verwundeten und Zielwerfen von Handgranaten mit Präzision und Schnelligkeit glänzen.

Zwei Soldaten überwindne im Wasser ein Hindernis.

Wettkampf im Wasser

Foto: © Bundeswehr / Hubert Kemper




Sportmatte oder Sport und Mathe?

Am zweiten Tag folgte ein weiterer herausfordernder Parcours – in einer Schwimmhalle. Im Feldanzug überwanden die Männer und Frauen zunächst Hindernisse im Wasser. Kurz darauf hieß es für die Soldaten: Matheaufgaben lösen – und zwar unter Zeitdruck. 

Als sei dies nicht genug, wurden immer wieder neue Situationen eingespielt. Sie forderten die volle Aufmerksamkeit aller Teilnehmer. Stets galt es, aufmerksam die Augen offen zu halten. Denn während des ganzen Parcours waren militärische Lageentwicklungen wie etwa das Abweichen von der geplanten Strecke oder Aufklärungsergebnisse zu melden. Für unterlassene Meldungen waren Strafrunden zu absolvieren. Als letzte Station überquerten die Gruppen die Hindernisbahn. Die ältesten Mitstreiter in der Gruppe hatten dabei verbundene Augen.

Gruppenfoto der fünf Soldaten.

Wettkampfgewinn

Foto: Bundeswehr / PzGrenBtl 371

Sieger unfassbar glücklich

Völlig unerwartet landete das frisch aufgestellte Team der Panzergrenadierbrigade 37 ganz oben auf dem Treppchen. Zur „Brigade37“ gehörten neben dem Mannschaftskapitän Oberleutnant Philipp Escher vom Panzergrenadierbataillon 371, Hauptfeldwebel Ronny Werner vom Panzerbataillon 393, Oberstabsgefreiter Matthias Stein und Oberstabsgefreiter Sven Riedel vom Panzergrenadierbataillon 371 sowie Obergefreiter (OA) Anna Pestalozza vom Ausbildungsbereich Panzertruppe des Ausbildungszentrums Munster.

Die Platzierung sei allen egal gewesen, man habe sich einfach nur über die Teilnahme am Military Fitness Cup gefreut. „Doch als der dritte und zweite Platz gekürt waren und dann unser Name als Sieger fiel, da konnten wir unser Glück nicht fassen“, so Mannschaftskapitän Escher. „Alle Aufgaben erfüllten wir gemeinsam wie aus einem Guss. Auf die von uns erbrachte Leistung sind wir stolz.“

Autor: Bundeswehr / Deutsches Heer

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