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Eine Puma-Besatzung mit Panzergrenadiergruppe vor 2 Schützenpanzern angetreten.

Der PUMA lernt das Beißen

Zwei Pumas auf dem Gefechtsfeld.

Zwei PUMAs bei einer Schießübung.

Foto: © Bundeswehr / Norman Möller

Panzergrenadiere aus Regen hatten am 19. September auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr ihr erstes Gefechtsschießen. Dies war Grund genug, das modernste Gefechtsfahrzeug der Bundeswehr, den Medien zu präsentieren.

Vor Ort waren Vertreter unterschiedlicher Medien, um den Puma beim Schießen zu sehen. Die Möglichkeit nicht nur die Kommandeure, sondern auch die Besatzung zu interviewen, wurde intensiv genutzt. Ebenso gefragt waren die dazugehörigen Panzergrenadiere mit ihrer Ausstattung „Infanterist der Zukunft“.

„Langsam bekommen wir ein gutes Gefühl für das neue System. Ein bisschen Zeit brauchen wir noch, dann kommt das Beherrschen“, ist sich Hauptfeldwebel Manuel R. sicher. Schließlich kann er als Kommandant auf seine Erfahrungen auf dem Vorgänger des Puma – dem Schützenpanzer Marder – zurückgreifen.

3 Panzergrenadiere mit der Ausstattung „Infanterist der Zukunft“ bei verlassen des Schützenpanzers Puma.

Die Panzergrenadiergruppe beim Absitzen.

Foto: © Bundeswehr / Norman Möller

Das erste von 30 Fahrzeugen wurde bereits im April an das Bataillon in Regen übergeben: Die Verbesserung von Beweglichkeit, Panzerung und Feuerkraft sei eine Steigerung im Vergleich zum Schützenpanzer Marder. So ist der Puma luftverladefähig, reaktiv gepanzert und mit einer stabilisierten 30-mm-Maschinenkanone ausgestattet.

„Es ist die Umstellung vom analogen in das digitale Zeitalter“, so Hauptfeldwebel Benjamin F. zum Wechsel vom Marder auf den Puma. Auch er ist schon Kommandant auf dem Marder gewesen. Sein Fazit zum neuen Schützenpanzer: „Wir haben mehr Dampf unter der Haube und sind stärker als je zuvor!“

Der Puma in 60 Sekunden