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Der Wiedereinstieg bei der Bundeswehr.
Sebastian Arendt (li.) und Daniel Wittwer (re.) sind Wiedereinsteiger bei der Bundeswehr.

Sebastian Arendt (li.) und Daniel Wittwer (re.) sind Wiedereinsteiger bei der Bundeswehr.

Foto: © Bundeswehr

Wiedereinstieg bei der Bundeswehr

Bei den Rekruten gibt es gelegentlich auch „alte Hasen“: Die Wiedereinsteiger, die die Grundausbildung schon einmal absolviert haben und nun wieder dabei sind. Das kann grundsätzlich verschiedene Gründe haben. Wenn sich die Bestimmungen für die Grundausbildung seit der ersten Dienstzeit geändert haben, muss die Grundausbildung wiederholt werden. Außerdem muss man die Grundausbildung wiederholen, wenn relevante Inhalte der Ausbildung nicht positiv durchlaufen werden. Auch persönliche Gründe können eine Rolle spielen.


Die „alten Hasen“ bei den Rekruten

Bei den Rekruten Daniel Wittwer und Sebastian Arendt liegt die Grundausbildung so lange zurück, dass sich die Bestimmungen geändert haben.

Daniel Wittwer hat 2006 bereits beim Heer gedient und die Bundeswehr im Anschluss regulär verlassen. Nach seiner Ausbildung zum Maurer hat er die Entscheidung getroffen, zur Bundeswehr zurückzukehren: diesmal zur Marine. Aufgrund seiner Vordienstzeit ist Daniel Wittwer als Hauptgefreiter eingestiegen.

Sebastian Arendt war bis 2011 beim Heer tätig. Auch er hat die Bundeswehrzeit regulär beendet. Nach einiger Zeit im Berufsleben wollte er sich neu- bzw. umorientieren und entschied sich ebenfalls für die Marine. Aufgrund der Vordienstzeit, seiner Berufsausbildung und der gewählten Verpflichtungszeit ist er mit einem höheren Dienstgrad eingestiegen.


Weitere höhere Dienstgrade bei den Rekruten

Es sind einige Rekruten zu sehen, die bereits den Dienstgrad „Obermaat" haben. Das hängt sowohl mit einer längeren Verpflichtungszeit zusammen als auch mit der Tatsache, dass sie sogenannte „Eignungsübende“ sind. Das heißt, für die jeweils angestrebte Tätigkeit bei der Bundeswehr bringen sie eine entsprechende verwertbare Berufsausbildung mit.

Die Einstellung bei der Bundeswehr hängt von vielen Faktoren ab, die unsere Karriereberaterinnen und Karriereberater mit allen Interessierten besprechen und sie dahingehend individuell beraten können.