Ich merke, Frieden ist anscheinend doch nicht so selbstverständlich.

Ich möchte meinem Land dienen.

Ich möchte unseren Bündnispartnern dienen.

Das bietet einem die Bundeswehr die Möglichkeit und ich möchte mich einfach auspowern.

00:00 / 00:00

Werde Teil der Truppe. Für dich. Für alle.

Unsere Welt verändert sich – politisch, technologisch und gesellschaftlich. In diesem grundlegenden Wandel bekommt der Auftrag der Bundeswehr eine neue, zentrale Bedeutung. Gerade jetzt braucht unsere Gesellschaft Menschen wie dich, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und unsere Demokratie, unsere Freiheit und unseren Frieden aktiv zu schützen. 

Dein Einsatz zählt genau jetzt.

Mit dem Neuen Wehrdienst bei der Bundeswehr hast du die Chance, Teil von etwas Größerem zu sein. Du entwickelst dich fachlich weiter – durch moderne Ausbildung, Technik und spannende Aufgaben – und wächst auch persönlich: Du lernst, Verantwortung zu übernehmen, im Team zu handeln und über dich hinauszuwachsen. Weil du es kannst.

Als Wehrdienstleistender mit einer Verpflichtungszeit von sechs bis elf Monaten, oder sogar als Soldat/-in auf Zeit (SaZ) mit Verpflichtungszeiten von einem bis 25 Jahren prägen Kameradschaft, Disziplin und Zielstrebigkeit deinen Alltag. Als Soldatin oder Soldat bist du immer Teil einer Truppe, die füreinander einsteht und an einem Ziel arbeitet: Sicherheit und Frieden – in Deutschland, in Europa und weltweit.

Interessiert? Bevor du dich bewirbst, beantworten wir dir gerne alle offenen Fragen in einem Beratungsgespräch und geben dir hier alle Infos, die du brauchst – persönlich und auf dich zugeschnitten.

Jetzt Termin vereinbaren

Grundausbildung / Basisausbildung: Überblick Standorte

Mit der Grundausbildung bzw. Basisausbildung beginnt die Dienstzeit jeder Soldatin und jedes Soldaten. Diese Karte zeigt die Standorte, an denen der Grundstein für deine individuelle Karriere in der Bundeswehr gelegt und dir das allgemeine militärische Handwerkszeug vermittelt wird. Du willst dir die Karte in Ruhe anschauen oder mit deinen Eltern, Verwandten oder im Freundeskreis besprechen? Lade sie dir einfach als PDF runter.

Grundausbildungsstandorte Neuer Wehrdienst
Details

Karte der Standorte, an denen die Grundausbildung des Neuen Wehrdienstes stattfindet.

Du hast Fragen zum Wehrdienst, Fragebogen, Musterung und Co? Wir geben die Antworten.

Wir haben hier die wichtigsten und häufigsten Fragen beantwortet, die uns gestellt wurden. Solltest du noch weitere Fragen haben, schreib uns gerne eine Nachricht. 

Nein! Ziel des neuen Wehrdienstes ist die Erfassung von wehrdienstfähigem Personal. Die Bundeswehr wählt die Bewerberinnen und Bewerber nach Eignung und Motivation und auf Basis der Freiwiligkeit aus.

Durch die direkte Ansprache werden sich viele erstmals mit der Frage beschäftigen, ob ein Wehrdienst für sie infrage kommt.

Der Neue Wehrdienst beruht auf Freiwilligkeit. Das heißt: Wer nicht zum Bund will, muss auch nicht. Dennoch gibt es Verpflichtungen. Männer ab dem Geburtsjahrgang 2008 müssen an der sogenannten Wehrerfassung teilnehmen. Dazu zählt das Ausfüllen des Fragebogens sowie die Musterung durch medizinisches Personal der Bundeswehr. 

Ab Mitte Januar 2026 erhält jede und jeder 18-Jährige ein Schreiben. Es enthält wichtige Informationen zum Neuen Wehrdienst sowie Zugangsdaten zur digitalen Anmeldung und einen QR-Code. Mithilfe dieser Daten gelangst du zum digitalen Fragebogenportal. Dort kannst du deine Angaben ganz bequem online eingeben – per Smartphone, Tablet oder PC. Männer müssen den Fragebogen ausfüllen und zurückschicken, alle anderen können ihn freiwillig ausfüllen und absenden.

Die Verpflichtung ergibt sich aus dem Wehrpflichtgesetz in Verbindung mit Artikel 12a des Grundgesetzes, die eben nur für Männer gelten.

Für eine Verpflichtung von Frauen wäre eine Grundgesetzänderung nötig. Natürlich können auch Personen anderen Geschlechts Wehrdienst leisten - für sie sind jedoch alle Schritte freiwillig.

Abgefragt werden Angaben zu deiner Person (u.a. Geschlecht, Größe und Gewicht, etwaige Schwerbehinderung, Familienstand, ggfs. weitere Staatsangehörigkeiten, Wohnort), Interesse an einem Wehrdienst, Bildungsabschlüsse und sonstige Qualifikationen, Selbsteinschätzung der körperlichen Leistungsfähigkeit sowie ggfs. ein abgeleisteter Wehrdienst in fremden Streitkräften.

Der Online-Fragebogen wird nach Abschluss direkt online an die Bundeswehr weitergeleitet. Hierzu musst du die Schaltfläche „letzter Klick“ bedienen.

Die Verpflichtung für das Ausfüllen des Fragebogens richtet sich nach dem eingetragenen Geschlecht im Personenstandsregister. Alle Personen männlichen Geschlechts sind verpflichtet, den Fragebogen auszufüllen. Personen anderer eingetragener Geschlechter können den Fragebogen freiwillig ausfüllen.

Ja, ausschlaggebend ist, dass du die deutsche Staatsangehörigkeit hast - unabhängig von einer weiteren Staatsangehörigkeit. Weitere Staatsangehörigkeiten musst du im Online-Fragebogen angeben. 

Der Neue Wehrdienst ist freiwillig, daher gibt es bisher keine Befreiungstatbestände. Bei einem verpflichtenden Wehrdienst, also einer Wehrpflicht, sind Geistliche von der Wehrdienstleistung befreit.

Nach Erhalt des Anschreibens hast du einen Monat Zeit, um den Fragebogen auszufüllen und abzusenden. Kommst du der Aufforderung zur Abgabe des Fragebogens nicht innerhalb eines Monats nach, erhälst du eine erneute Aufforderung mit einer Fristsetzung. 

Das Nicht-Ausfüllen oder das Eingeben unwahrheitsgemäßer Angaben ist eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann.

Sowohl im Anschreiben als auch auf dem Fragebogenportal findest du eine Servicenummer, die du anrufen kannst, wenn du Hilfe beim Ausfüllen benötigst.

Wenn du angegeben hast, dass du Interesse am Dienst als Soldatin oder Soldat hast, wirst du zur Karriereberatung und einem Assessment eingeladen. 

Ja. Für alle Männer, die ab dem 1. Januar 2008 geboren wurden, wird die Musterung wieder zur Pflicht. Gemustert werden kann ab dem Inkrafttreten des Gesetzes ab 1. Januar 2026. Männer die sich einen Dienst als Soldat vorstellen können und dies im Fragebogen bejahen, werden priorisiert gemustert.  Wenn die Kapazitäten der Bundeswehr zur Musterung voll ausgebaut sind, soll sie schrittweise entsprechend dem Aufbau der Musterungskapazitäten auf den gesamten Jahrgang ausgeweitet werden.

Nein, nach der Musterung bist du nicht verpflichtet zu dienen. Die persönliche Entscheidung für einen Wehrdienst beruht allein auf dem Prinzip der Freiwilligkeit. Lediglich die Musterung selbst ist für Männer mit deutscher Staatsbürgerschaft ab dem Geburtsjahrgang 2008 verpflichtend und wird ab 1. Januar 2026 schrittweise beginnen. 

Zu einem verpflichtenden Wehrdienst kommt es nur, wenn die verteidigungspolitische Lage oder die Personallage der Streitkräfte es erforderlich machen. Diese Entscheidung müsste  der Bundestag in einem erneuten Gesetzgebungsverfahren abstimmen. 

Den Fragebogen erhältst du erst, wenn du das 18. Lebensjahr vollendet hast. Du kannst den Wehrdienst im Einzelfall vor dem 18. Lebensjahr beginnen, wenn du dich freiwillig bewirbst. Dafür brauchst du aber zwingend die Zustimmung deiner Erziehungsberechtigten.

Ja – unbedingt!

Du kannst dich jederzeit für deinen Dienst in der Bundeswehr bewerben.

Auch wenn der Neue Wehrdienst eingeführt worden ist, basiert er zunächst komplett auf deiner Freiwilligkeit. Du wirst nicht automatisch zum Dienst einberufen.

Das bedeutet:
Nur wer sich aktiv bewirbt, kann zur Bundeswehr kommen. Je früher du dich entscheidest, desto besser sind deine Chancen auf deinen Wunschdienst, deinen Wunschstandort und einen früheren Einstieg.

Kurz gesagt:
Wenn du zur Bundeswehr willst, musst du dich bewerben.

Wenn du dich für den Dienst als Soldatin oder Soldat bewerben willst, musst du mindestens 17 Jahre alt sein. Wenn du noch nicht volljährig bist, brauchst du außerdem die Zustimmung deiner Eltern beziehungsweise deiner Erziehungsberechtigten.

Bei der Bundeswehr hast du sehr vielfältige Karrieremöglichkeiten, sowohl im militärischen als auch im nicht-militärischen Bereich. Du hast die Wahl zwischen über 1.000 verschiedenen Berufen. Grundsätzlich kannst du zwischen einer militärischen und einer zivilen Laufbahn wählen. Bei einem militärischen Karriereweg stehen die Bereiche Heer, Luftwaffe, Marine, Cyber- und Informationsraum und Unterstützungsbereich zur Auswahl. Abhängig von deinem Schulabschluss kannst du dich für einen Einstieg in den Laufbahnen der Mannschaftssoldaten, Feldwebel oder Offizierinnen und Offiziere bewerben.

Deine Wünsche und Vorstellungen stehen beim Freiwilligen Wehrdienst oder bei einer Verpflichtung für eine militärische Laufbahn im Vordergrund. Dementsprechend wird versucht, deinem Wunsch nach einer bestimmten Teilstreitkraft und Truppengattung bestmöglich zu entsprechen. Es fließen aber auch deine Ergebnisse im Assessment, deine gesundheitliche Eignung und wo und in welcher Funktion aktuell Soldatinnen und Soldaten benötigt werden in die Auswahl mit ein.

Ja, um Soldatin oder Soldat werden zu können, musst du die deutsche Staatsbürgerschaft haben. Das gleiche gilt übrigens auch, wenn du Beamtin oder Beamter werden willst. Wenn du dich als Angestellte oder Angestellter bei der Bundeswehr bewerben willst, musst du kein deutscher Staatsbürger beziehungsweise keine deutsche Staatsbürgerin sein.

Die Karriereberatung der Bundeswehr unterstützt dich bei allen Fragen. Ein Karriereberatungsbüro in deiner Nähe findest du im Beratungsstellenfinder, oder du rufst uns an unter 0800 9800880 (bundesweit kostenfrei).

Ja. Nach Artikel 4 Absatz 3 des Grundgesetzes darf niemand gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden.

Nein, auch der Antrag auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer entbindet wehrpflichtige Männer nicht davon, den Fragebogen auszufüllen und zurückzuschicken. Das Recht, den Kriegsdienst zu verweigern bleibt dennoch bei der Einführung des Neuen Wehrdienstes unverändert bestehen. 

Personen, die freiwilligen Wehrdienst als besonderes staatsbürgerliches Engagement leisten, kommen für eine besondere Auslandsverwendung nur dann in Betracht, wenn sie sich dazu gesondert schriftlich verpflichten. Grundsätzlich sind aufgrund von Einsatzvor- und -nachbereitung eine Verpflichtungszeit von mindestens 12 Monaten vorgesehen, so dass ein Auslandseinsatz erst ab dieser Verpflichtungszeit zum Tragen kommen kann. Mit dem Eid "der Bundesrepublik treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen" erklärt sich jede Soldatin und jeder Soldat grundsätzlich bereit, an Auslandseinsätzen teilzunehmen. Wer dies mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann, ist für den Soldatenberuf nicht geeignet.

Der Wehrdienst ist kein leichtfertiges Risiko, sondern ein verantwortungsvoll organisierter Dienst mit klaren Sicherheitsstandards. Ausbildung, Aufsicht und medizinische Vorsorge sorgen dafür, dass Gefahren minimiert und alle Wehrdienstleistenden bestmöglich geschützt werden.
Alle Ausbildungs- und Dienstvorhaben unterliegen strengen Sicherheitsvorgaben. Deine Vorgesetzten und Ausbilderinnen und Ausbilder vermitteln alle Inhalte schrittweise, bewerten die Risiken und ergreifen Maßnahmen zur Risikominimierung. Niemand wird unvorbereitet oder ohne Einweisung eingesetzt. Ausbildung und Übungen finden angeleitet und beaufsichtigt statt. Das erfahrene Ausbildungspersonal stellt sicher, dass die Inhalte dem jeweiligen Ausbildungsstand entsprechen, die Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden und die Belastungen angemessen gesteuert sind.

Kein Problem. Noch mehr Informationen vom Fragebogen über den Dienstalltag bis zur Reserve findest du hier, denn Sicherheit geht alle an

Es ist uns ein Anliegen, deine Daten zu schützen

Wir nutzen bei dieser Website die unten aufgeführten, externen Dienste. Diese Dienste können Cookies setzen und ihnen wird deine IP-Adresse übermittelt. Darüber können diese ggf. deine Aktivitäten und deine Identität im Web bestimmen und nachverfolgen ("Tracking"). Deine Einwilligung dazu kannst du jederzeit widerrufen. Weitere Informationen findest du in unseren Datenschutzhinweisen.

Datenschutzhinweise
Jetzt Beratungsgespräch vereinbaren!