Warum ich Wehrdienst mache? Ich finde, manchmal vergessen wir, wie gut es uns eigentlich geht, ein Dach überm Kopf zu haben.

Warm und sicher.

Ich denke oft daran, wie unbeschwert ich aufgewachsen bin.

Ich fühle mich hier sicher.

Beim Wandern, draußen sein.

Da komme ich runter. Das ist für mich Frieden.

Ich liebe es, auf Achse zu sein. Ich mag das Gefühl, dass einem alle Möglichkeiten offen stehen.

Dass es für mich keine Grenzen auf dieser Welt gibt.

Frei leben und reisen zu können, ist ein Privileg.

Eigentlich völlig selbstverständlich.

Menschen treffen sich, reden, feiern.

Sie streiten.

Sie leben einfach.

Aber wir brauchen Menschen, die genau dafür einstehen.

Dafür mache ich Wehrdienst.

Deswegen mache ich Wehrdienst.

Deswegen mache ich Wehrdienst.

Deswegen mache ich Wehrdienst.

Deshalb mache ich Wehrdienst.

Deswegen mache ich Wehrdienst.

Wofür würdest du es machen?

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Wehrdienst machen,
Frieden sichern.

Schön, dass du da bist!

Hier findest Du die wichtigsten Infos zum Neuen Wehrdienst. Mach dich schlau und stell uns deine Fragen! 

Was ist der Neue Wehrdienst?

Der Neue Wehrdienst (NWD) bietet dir die Möglichkeit, dich für die Gesellschaft zu engagieren und eine militärische Grundausbildung zu bekommen. Du kannst damit auch herausfinden, ob eine Karriere bei der Bundeswehr für dich in Frage kommt.

Als freiwillig Wehrdienstleistender lernst du das soldatische Leben kennen, bekommst deine persönliche Ausrüstung, lernst den Umgang mit der Waffe und trainierst deine Fitness. Du begegnest verschiedenen Kameradinnen und Kameraden und wirst dich viel draußen unter freiem Himmel aufhalten. Dabei lernst du auch, im Team zu arbeiten, mit Herausforderungen umzugehen und über dich hinauszuwachsen – Fähigkeiten, die dir auch später im Studium, deiner Ausbildung und im Berufsleben helfen.

Du überlegst, Wehrdienst zu leisten? In einem persönlichen Beratungsgespräch bekommst du alle Infos, die für deine individuelle Situation wichtig sind – ehrlich und unverbindlich. Ready?

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Wofür machen unsere Rekrutinnen und Rekruten den Neuen Wehrdienst?

Hi. Ich bin Magnus.

Warum ich Wehrdienst mache? Na ja, ich bin mehrmals die Woche hier draußen in der Natur.

Alleine, mit Freunden, egal.

Ich fühle mich hier sicher.

Beim Wandern. Draußen sein.

Da komme ich runter.

Das ist für mich Frieden.

Und erinnert mich auch immer daran, wie gut wir es hier eigentlich haben.

Und das möchte ich schützen.

Deswegen mache ich Wehrdienst.

Wofür würdest du es machen?

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Magnus‘ Story

Hi, ich bin Adrian.

Wofür ich Wehrdienst mache? Ich finde, manchmal vergessen wir, wie gut es uns eigentlich geht.

Ein Dach überm Kopf zu haben, warm und sicher.

Für mich und vermutlich alle, die mit mir hier zusammen wohnen, ist das komplett normal.

Aber wir brauchen Menschen, die genau dafür einstehen.

Deswegen mache ich Wehrdienst.

Wofür würdest du es machen?

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Adrians Story

Hi, ich bin Pauline.

Warum ich Wehrdienst mache? Eigentlich, genau für Orte wie diesen.

Hier passiert jeden Tag so viel unterschiedliches.

Menschen treffen sich, reden, feiern, sie streiten, sie leben einfach.

Hier dürfen alle so sein, wie sie wollen.

Diese Freiheit, mit der wir aufgewachsen sind, das soll so bleiben.

Dafür mache ich Wehrdienst.

Wofür würdest du es machen?

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Paulines Story
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Estellas Story
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Loreens Story
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Brians Story

Du hast Fragen zum Wehrdienst, Fragebogen, Musterung und Co? Wir geben die Antworten.

Wir haben hier die wichtigsten und häufigsten Fragen beantwortet, die uns gestellt wurden.

 

Ob man Wehrdienst leisten möchte, bleibt weiterhin jeder und jedem selbst überlassen. Auch der Neue Wehrdienst funktioniert nach dem Prinzip der Freiwilligkeit – Du entscheidest immer noch selbst, ob du zur Bundeswehr willst oder nicht. Der Neue Wehrdienst bedeutet also keine Wiedereinführung der Wehrpflicht: Diese wurde 2011 ausgesetzt und bisher nicht reaktiviert. Es bleibt ein freiwilliger Wehrdienst. 

Als Freiwillig Wehrdienstleistende/r kannst du den Zeitraum, in dem du Wehrdienst leisten willst, selbst entscheiden. Alles zwischen sechs Monaten (Mindestdauer) und elf Monaten ist dabei drin. Du kannst dich auch für einen Zeitraum zwischen 12 und 23 Monaten verpflichten. Dann bist du Soldat/in auf Zeit (kurz) und bekommst mehr Gehalt. Längere Zeiträume sind, wenn du dich als Soldatin oder Soldat verpflichten möchtest, natürlich auch eine Möglichkeit.

Das Gehalt während des Wehrdienstes kann sich sehen lassen: Wer Wehrdienst leistet, erhält als Einstiegsgehalt 2.600 Euro brutto. Wer sich für 12 bis 23 Monate verpflichtet, also als Soldat auf Zeit (SaZ kurz) bei uns anfängt, bekommt sogar noch etwas mehr: 2.700 Euro brutto.

Die Sache ist die: Es gibt aktuell keine allgemeine Wehrpflicht, unabhängig von deinem Geschlecht. Das ändert sich auch mit der Einführung des Neuen Wehrdienstes nicht – der neue Wehrdienst ist und bleibt freiwillig. Das heißt, eine Verweigerung ist gar nicht nötig: Du kannst einfach entscheiden, dass du keinen Dienst machen willst. Mit der Entscheidung bist du raus: Kein Wehrdienst für dich.

Du wirst im Fragebogen nach dem möglichen Beginn, deinem Wohnort und dem Einsatzbereich, der dich interessiert, gefragt. Wenn du Interesse am Wehrdienst hast, wirst du später in Gesprächen auch nach deinen konkreten Wünschen befragt. Die Bundeswehr versucht dann, deinen Wünschen bestmöglich zu entsprechen. Es fließen aber auch andere Faktoren in die Auswahl mit ein, zum Beispiel deine Ergebnisse im Assessment, deine gesundheitliche Eignung, und wo und in welcher Funktion aktuell Soldatinnen und Soldaten benötigt werden.

Infos zum Fragebogen

Der Fragebogen soll dein Interesse und deine Eignung für den Wehrdienst ermitteln. Das ist wichtig, damit die Bundeswehr sich ein Bild davon machen kann, wie viele junge Menschen Interesse haben (und dafür geeignet sind), Wehrdienst zu leisten. Abgefragt werden zum Beispiel Angaben zu deiner Person (Größe, Gewicht, Wohnort), dein Interesse am Wehrdienst, deine Bildungsabschlüsse, und eine Selbsteinschätzung deiner körperlichen Fähigkeiten. Du kannst dir die Fragen auch hier schon im Detail ansehen.

Als 18-Jährige/r mit deutscher Staatsangehörigkeit wirst du das Anschreiben der Bundeswehr bekommen. Verhindern kannst du das nicht. Als Mann bist du dann außerdem verpflichtet, ihn auszufüllen. Wenn du das nicht tust, oder absichtlich falsche Angaben machst, begehst du eine Ordnungswidrigkeit. Das wird mit einem Bußgeld mit bis zu 1.000 Euro geahndet. 

Aber: Du kannst jederzeit sagen, dass du kein Interesse am Wehrdienst hast. Die Wehrpflicht ist seit 2011 ausgesetzt und der Wehrdienst weiterhin freiwillig.

Der Grund dafür liegt im Grundgesetz (Artikel 12a) und im sogenannten Wehrpflichtgesetz. In beiden Gesetzen wurde festgelegt, dass grundsätzlich nur Männer zum Dienst in den Streitkräften verpflichtet werden können. Deshalb können aktuell auch nur Männer dazu verpflichtet werden, den Fragebogen auszufüllen und zur Musterung zu erscheinen. Für eine Verpflichtung anderer Geschlechter wäre eine Änderung des Grundgesetzes nötig.

Der Fragebogen wird online ausgefüllt. Die Zugangsdaten dazu bekommst du per Post zugeschickt, sobald du volljährig bist. Über einen QR-Code kannst du dich dann im Online-Portal anmelden und bekommst dort den Fragebogen angezeigt. Abgefragt werden verschiedene Angaben zu deiner Person und dein Interesse am Wehrdienst. Männer müssen ihn ausfüllen und abschicken; für alle anderen ist das freiwillig.

Wenn du die Zugangsdaten im Briefkasten findest, hast du einen Monat Zeit, um den Fragebogen online auszufüllen und abzusenden. Wenn du die Frist überschreitest, bekommst du eine neue Aufforderung mit einer neuen Fristsetzung per Post. Wenn du die Frist dann wieder überschreitest, müssen wir davon ausgehen, dass du dich weigerst, den Fragebogen auszufüllen. Das ist eine Ordnungswidrigkeit und kann teuer für dich werden.

Nach Abschluss des Fragebogens erhältst du eine Bestätigung. Deine Antworten werden dann von der Bundeswehr ausgewertet. Wenn du angegeben hast, dass du dir vorstellen könntest, freiwilligen Wehrdienst zu leisten, wird sich die Bundeswehr mit dir in Verbindung setzen, um mit dir einen Termin zur Feststellung deiner Tauglichkeit zu vereinbaren. Das ist das, was allgemein als Musterung bezeichnet wird: eine ärztliche Untersuchung deiner mentalen und körperlichen Fitness. Wenn festgestellt wird, dass du gesund bist und Wehrdienst leisten kannst, klären wir gemeinsam, was du wo bei der Bundeswehr machen kannst.

Ja, du wirst auch Post von der Bundeswehr bekommen. Ausschlaggebend ist, dass du die deutsche Staatsangehörigkeit hast – unabhängig von deinen weiteren Staatsangehörigkeiten. Der Fragebogen fragt dich auch nach deinen weiteren Staatsangehörigkeiten; dort kannst du sie also angeben.

Die Verpflichtung fürs Ausfüllen des Fragebogens richtet sich nach deinem eingetragenen Geschlecht im Personenstandsregister. Entsprechend bist du, wenn du dort als „männlich“ eingetragen bist, auch verpflichtet, den Fragebogen auszufüllen und bei einer Vorladung zur Musterung zu erscheinen. Wenn du dort als „weiblich“ eingetragen bist, entfällt diese Pflicht für dich.

Solltest du noch weitere Fragen haben, schreib uns gerne eine Nachricht. Die Karriereberatung der Bundeswehr unterstützt dich bei allen Fragen. Ein Karriereberatungsbüro in deiner Nähe findest du im Beratungsstellenfinder, oder du rufst uns an unter 0800 9800880 (bundesweit kostenfrei).

Grundausbildung / Basisausbildung: Überblick Standorte

Mit der Grundausbildung bzw. Basisausbildung beginnt die Dienstzeit jeder Soldatin und jedes Soldaten. Diese Karte zeigt die Standorte, an denen der Grundstein für deine individuelle Karriere in der Bundeswehr gelegt und dir das allgemeine militärische Handwerkszeug vermittelt wird. Du willst dir die Karte in Ruhe anschauen oder mit deinen Eltern, Verwandten oder im Freundeskreis besprechen? Lade sie dir einfach als PDF runter.

Grundausbildungsstandorte Neuer Wehrdienst
Details

Karte der Standorte, an denen die Grundausbildung des Neuen Wehrdienstes stattfindet.

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