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Mitarbeiter im höheren technischen Dienst entscheiden, welche Wehrtechnik zum Einsatz kommt

Der höhere technische Dienst im Bereich Wehrtechnik

Foto: © Bundeswehr / Bundeswehr

Wehrtechnik

Sie bewerten. Sie prüfen. Sie entscheiden, welche Technik künftig zum Einsatz kommt.

Fahrzeuge und Waffensysteme begutachten, Neuentwicklungen begleiten, Güteprüfungen durchführen, fertige Projekte abnehmen, neue Ideen auf den Weg bringen.

Als Beamtin oder Beamter im höheren technischen Verwaltungsdienst in der Fachrichtung Wehrtechnik sind Sie verantwortlich für Entscheidungen zu von der Bundeswehr genutzten Technologien. 

Ihr Beruf

Im höheren technischen Dienst mit Weitblick entscheiden, welche Wehrtechnik künftig zum Einsatz kommt.

Ihre Aufgaben auf einen Blick 

  • Sie sind als Ingenieurin oder Ingenieur bzw. als Naturwissenschaftlerin oder Naturwissenschaftler mit einem Master- oder Diplom-Abschluss in Physik oder Chemie in der Laufbahn des höheren technischen Verwaltungsdienstes tätig
  • Sie werden überwiegend im Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw)Link öffnet sich in neuem Fenster und dessen nachgeordneten Bereich eingesetzt
  • Sie sind in das Beschaffungsverfahren einbezogen und legen technische Forderungen und den Leistungsumfang der zu beschaffenden Ausrüstung fest
  • Sie lenken die Entwicklung von Wehrmaterial bei der Industrie, erproben und bewerten Prototypen und überwachen die Realisierung bis hin zur Abnahme des fertigen Produkts
  • Sie führen die Güteprüfung durch, beobachten und kontrollieren die Vorbereitung der Produktion der laufenden Serienfertigung sowie des fertigen Materials
  • Sie arbeiten oft mit Vertretern europäischer Partnerstaaten, der USA sowie der ausländischen Industrie zusammen und weisen daher gute Sprachkenntnisse auf
  • Sie werden in internationalen Einrichtungen der Rüstungskooperation eingesetzt
  • Sie sind beim Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw) mit Aufgaben des Infrastrukturmanagements und der gesetzlichen Schutzaufgaben beauftragt

Sie werden Expertin oder Experte für wehrtechnische Entwicklungen. Und treffen Entscheidungen für kommende Anschaffungen.

Ein guter Abschluss in einem Fachstudium, technisches Know-how, wirtschaftliches Denken und Handeln, Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft, im Team auch mit Vertretern anderer Nationen zusammenzuarbeiten, zeichnen die Beamtin oder den Beamten im höheren technischen Verwaltungsdienst, Fachrichtung Wehrtechnik, aus.

Vergütung: Als Beamtin oder Beamter im höheren technischen Verwaltungsdienst - Fachrichtung Wehrtechnik werden Sie im Eingangsamt nach A13 h BBesG besoldet.

Ihre Entwicklung auf einen Blick

  • Nach einer Aufnahmeprüfung wird Ihnen im Rahmen einer breit gefächerten Laufbahnausbildung (Trainee-Programm/Vorbereitungsdienst) das Fachwissen, über das Sie als Nachwuchskraft des höheren technischen Dienstes verfügen müssen, vermittelt
  • Sie absolvieren in Abhängigkeit Ihres Studienfachs und der gewählten Vertiefungsrichtung und sonstigen Qualifikationen den Vorbereitungsdienst einem der sechs wehrtechnischen Fachgebiete:
    - Informationstechnik und Elektronik (ITE)
    - Elektrotechnik und Elektroenergiewesen (EE)
    - Kraftfahr- und Gerätewesen (KG)
    - Schiffbau und Schiffsmaschinenbau (SSm)
    - Luft- und Raumfahrtwesen (LR)
    - Systembewaffnung und Effektoren (SBE)
  • Die Laufbahnausbildung umfasst die lehrgangsgebundene Vermittlung von Kenntnissen auf den Gebieten Verteidigung, Wehr- und Systemtechnik sowie Projektmanagement, dauert insgesamt 78 Wochen und endet mit einer sechswöchigen Praxisarbeit und einer Großen Staatsprüfung
  • Mit dem erfolgreichen Abschluss der Laufbahnausbildung erlangen Sie den Titel „Bauassessorin“ oder „Bauassessor“, verliehen vom Oberprüfungsamt für das technische Referendariat beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
  • Sie werden nach der Prüfung als Technische Regierungsrätin oder Technischer Regierungsrat in einem Beamtenverhältnis auf Probe in den höheren technischen Verwaltungsdienst übernommen. Nach einer dreijährigen Probezeit werden Sie in der Regel zur Beamtin oder zum Beamten auf Lebenszeit ernannt.

Ihre Qualifikationen & Voraussetzungen 

AllgemeinDeutsche Staatsbürgerschaft, bundesweite Versetzungsbereitschaft, 50. Lebensjahr nicht vollendet, Bereitschaft zur freiwilligen Teilnahme an Auslandseinsätzen der Bundeswehr
HochschulbildungMit Master oder Diplom (Uni) abgeschlossenes Hochschulstudium, das einem wehrtechnischen Fachgebiet zugeordnet werden kann.
PersönlichesSie weisen ein Gefühl für Verantwortung, ausgeprägtes Qualitätsbewusstsein, wirtschaftliches Denken und Handeln, gute Sprachkenntnisse in Englisch sowie Entscheidungskompetenz auf.
Ausbildungsdauer1 ½ Jahre
Bewerbungsschluss II-2016 / Einstellung30. November 2016 / für Anfang Juni 2017
Bewerbungsschluss II-2016 / Einstellung31. Mai 2017 / für Anfang Dezember 2017


Assessmentcenter für Führungskräfte

Das Assessmentcenter für Führungskräfte der Bundeswehr prüft mit verschiedenen Auswahlverfahren die Laufbahneignung für alle Beamtinnen und Beamte des gehobenen und höheren Verwaltungsdienstes in der Bundeswehrverwaltung. Bewerbungen werden über unser elektronisches Bewerbungsportal, in schriftlicher Form und als E-Mail angenommen. Bitte richten Sie Ihre Bewerbung an nachfolgende Anschrift:

Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr
Assessmentcenter für Führungskräfte
Referat 1 - Ziviles Bewerbungsmanagement
Kölner Straße 262
D-51149 Köln

E-Mail: AC-Bewerbung-Zivil@bundeswehr.org