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Ein Hubschrauberpilot kurz vor seinem Einsatz.

Sie erhalten bei uns eine qualifizierte Ausbildung auf höchstem Niveau. Beim Auswahlverfahren werden an die körperliche und psychische Stabilität der Bewerber höchste Ansprüche gestellt. Hohe Belastbarkeit, gutes Stressmanagement, sowie gute Englischkenntnisse gehören ebenfalls zu den Grundvoraussetzungen, die Sie mitbringen müssen. Ein großer Vorteil der Ausbildung liegt darin, dass Sie bereits ab beginn der Ausbildung volles Gehalt beziehen.

Traumberuf Pilot

Als Offizier im Fliegerischen Dienst sind Sie nicht nur als Pilotin oder Pilot, Waffensystemoffizier oder Luftfahrzeugoperationsoffizier gefordert, sondern auch als militärische Führerin bzw. militärischer Führer gefordert. Auf einem hohen Leistungsniveau und mit einem erheblichen Maß an Eigenverantwortung erfüllen Sie Führungs- und Fachaufgaben gleichermaßen.

Hier sind vor allem persönlicher Leistungswille, Entschlusskraft, Teamfähigkeit, Motivation und ein Höchstmaß an Führungskompetenz gefragt. Sie müssen unter außergewöhnlichen Belastungen verantwortungsvoll handeln und Entscheidungen treffen. Dies alles erfordert nicht nur fachliches Können, sondern auch soziale Kompetenz.

Neben der geistigen und charakterlichen Reife für den Beruf des Offiziers wird von Ihnen auch eine hohe körperliche Leistungsfähigkeit erwartet. Sie müssen von Ihren Fähigkeiten überzeugt und darüber hinaus selbstbewusst und zielstrebig sein.

Wenn Sie bereit sind, sich den komplexen Herausforderungen des militärischen Fliegens zu stellen, dann entscheiden Sie sich für den Fliegerischen Dienst in der Bundeswehr. Hier können Sie in unterschiedlichen Laufbahnen und Bereichen tätig sein. Es stehen Ihnen Verwendungen im Heer, in der Luftwaffe und der Marine offen. Selbstverständlich werden Sie in ihrer Ausbildung sorgfältig auf diese verantwortungsvollen Aufgaben vorbereitet.

Mehrere Flugdienstanzüge und Pilotenhelme nebeneinander

Pilotin oder Pilot bei der Bundeswehr - ein Traumjob

Foto: © Bundeswehr / Jani Pushparajah-Hoof

Drei Phasen

Um bei der Bundeswehr Pilotin oder Pilot zu werden, muss jede Bewerberin/Bewerber die Eignung zum Offizier unter Beweis stellen.

Dies geschieht im Assessmentcenter für Führungskräfte der Bundeswehr (ACFüKrBw), in Köln. Zusätzlich zu den allgemeinen Überprüfungen müssen die Bewerber hier in einem Fliegertest ihre Fähigkeiten zeigen, um für die folgenden Auswahlphasen zugelassen zu werden.

Phase I

In dieser drei Tage dauernden Eignungsfeststellung werden grundlegende Fähigkeiten, wie Leistungsbereitschaft, Ausdauer, Flexibilität, Initiative, Teamgeist, Kameradschaft, Disziplin, Verantwortungsbewusstsein und körperliche Belastbarkeit bewertet.

Je nachdem, welche Tätigkeit der angehende Offizier bei der Bundeswehr ausüben und vielleicht auch studieren will, werden bestimmte Fähigkeiten der Probanden erwartet. Ohne all zu viel zu verraten, muss ein Pilot beispielsweise in der Lage sein, mehrere Abläufe im Cockpit parallel - auch unter Stress - wahrnehmen und korrekt einordnen zu können.

Phase II

Die zweiten Phase der Eignungsfeststellung für den Fliegerischen Dienst finden im Zentrum für Luft- und Raumfahrtmedizin der Luftwaffe in Fürstenfeldbruck statt. Hier werden die Bewerberinnen/Bewerber nochmals gesichtet. Ziel ist es, die für diesen anspruchsvollen Beruf bestgeeigneten Soldatinnen/Soldaten zu ermitteln.

Es werden zum einen die kognitiven und psychomotorisch-funktionalen Grundanlagen getestet. Anschließend erfolgen die flugmedizinischen Untersuchungen zur Wehrfliegerverwendungsfähigkeit in der Abteilung Klinische Flugmedizin, in deren Verlauf die Bewerber an meist zwei Tagen in verschiedenen medizinischen Fachgruppen auf Herz und Nieren untersucht werden (Innere Medizin, Orthopädie, Neurologie, Augenheilkunde, Hals- Nasen- Ohren, Zahnheilkunde, diagnostische Radiologie und Zentrallabor).

Phase III

Nach erfolgreichem Abschluss der Phase II und Bestätigung der Wehrfliegerverwendungsfähigkeit schließt sich eine psychomotorische Eignungsfeststellung in Form von aufeinander aufbauenden fliegerischen Lernproben an. Diese Phase besteht aus einem Unterrichtsteil, mehreren Übungen in einem Simulator und der Überprüfung des Gelernten. Insgesamt dauert sie etwa eine Woche und findet entweder am Zentrum für Luft- und Raumfahrtmedizin der Luftwaffe in Fürstenfeldbruck (für Bewerbungen als Kampfflugzeugführer, Transportflugzeugführer, Waffensystemoffizier und UBootJagdflugzeugführer) oder an der Heeresfliegerwaffenschule in Bückeburg (für Bewerbungen als Hubschrauberführer aller Teilstreitkräfte der Bundeswehr oder Luftfahrzeugoperationsoffizier der Marine) statt.